In der zweiten holländischen Liga gibt es wohl bald einen Einkick statt Einwurf. Die International Football Association Board befürwortet das Pilotprojekt.
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Der Zürcher Arijan Qollaku beim Einwurf im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In der zweiten holländischen Liga wird es künftig keinen Einwurf mehr geben.
  • Womöglich könnte ein Einschuss an die Stelle des Einwurfs treten.
  • Das Ziel ist, das Fussballspiel schneller und spektakulärer zu machen.

Das offiziell 90-minütige Fussballspiel soll effizienter gemacht werden. Dafür setzt sich das International Football Association Board (IFAB) und die Fifa ein. Unterbrechungen durch Freistösse und Einwürfe werden dafür genauer unter die Lupe genommen. Diese sind nämlich die häufigsten Ursachen der Verzögerungen.

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Basels Silvan Widmer macht einen Einwurf. Die International Football Association Board fordert künftig Einkicks. (Archivbild) - Keystone

Einkick anstatt Einwurf? Mit einem Einschuss könnte das Spiel schneller gemacht werden. Die IFAB hat auf der Generalversammlung in Doha (QAT) ein Pilotprojekt genehmigt. Dieses soll in der zweiten holländischen Liga stattfinden, wie «Sky Sport» berichtet.

Der ehemalige Arsenal-Coach Arsene Wenger hatte sich bereits letztes Jahr für «Einkicks» anstelle von «Einwürfen» ausgesprochen: «Derzeit gibt es zwei grosse Zeitfresser: Einwürfe und Freistösse. Das Zielt ist es, das Spiel spektakulärer und schneller zu machen. Vielleicht könnten Einkicks mit einem Zeitlimit von zum Beispiel fünf Sekunden dazu beitragen.»

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