Die TSG 1899 Hoffenheim hofft auf einen erneuten Coup in der Fussball-Bundesliga gegen den FC Bayern München.
Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeness will die Bayern ärgern. Foto: Tom Weller/dpa
Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeness will die Bayern ärgern. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Wir rechnen uns da schon was aus.

In der vergangenen Saison hatte das Team von Trainer Sebastian Hoeness das Heimspiel mit 4:1 gewonnen und dem Meister und damaligen Champions-Legaue-Sieger die erste Pflichtspiel-Niederlage im Jahr 2020 beigebracht. In München allerdings setzte es ein 1:4. «Die Motivation wird hoch sein, das ist doch klar. Wir haben alle richtig Bock drauf, die Bayern zu ärgern, die Bayern vor grosse Herausforderungen zu stellen», sagte Hoeness vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Allianz Arena.

«Wir rechnen uns da schon was aus. Dafür brauchen wir dann wirklich 90, 95 Minuten höchste Konzentration, volle Fokussierung, totale Überzeugung», ergänzte der gebürtige Münchner. Hoffenheim holte aus den vergangenen zehn Liga-Partien gegen die Bayern starke 13 Punkte, dabei gab es vier Siege und ein Unentschieden.

Rückkehr für Hoeness

Für Hoeness ist es wieder eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, wo er zwei Jahre lang die U19 und ein Jahr den FC Bayern II in der 3. Liga trainierte. Sein Onkel Uli Hoeness und sein Vater Dieter Hoeness werden natürlich im Stadion sein. «Ich glaube nicht, dass es so sein wird, dass mein Vater für Bayern ist und mein Onkel für Hoffenheim», meinte der 39-Jährige mit Blick auf den langjährigen Bayern-Boss Uli Hoeness und den früheren Bundesliga-Spieler und -Manager Dieter Hoeness.

Das direkte Duell zwischen den beiden jüngsten Trainern der Liga fällt allerdings aus, da der Bayern-Coach und frühere Hoffenheimer Julian Nagelsmann (34) positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

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