Felix Magath hat Verständnis für den Fan-Boykott der Hertha-Profis nach dem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart geäussert.
Herthas Trainer Felix Magath versteht den Fan-Boykott seiner Spieler.
Herthas Trainer Felix Magath versteht den Fan-Boykott seiner Spieler. - Andreas Gora/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Team um Kapitän Dedryck Boyata und Antreiber Kevin-Prince Boateng war nach dem wichtigen Sieg im Abstiegskampf geschlossen nicht zu den Anhängern in die Ostkurve des Olympiastadions gegangen.

«Die Mannschaft ist schon letzte Woche nicht zu den Fans gegangen. Sie waren mit der Aktion nicht einverstanden. Das haben wir letzte Woche demonstriert, das ist in Ordnung so weit, dass die Spieler sich wehren gegen die Massnahme damals», sagte der Trainer der Berliner.

Das Team um Kapitän Dedryck Boyata und Antreiber Kevin-Prince Boateng war nach dem wichtigen Sieg im Abstiegskampf geschlossen nicht zu den Anhängern in die Ostkurve des Olympiastadions gegangen. Dies war laut Torwart Marcel Lotka und Torschütze Davie Selke eine abgesprochene Reaktion auf die Demütigung durch die eigenen Anhänger nach dem 1:4 gegen Lokalrivale Union Berlin vor gut zwei Wochen. Damals hatten Fans die Spieler genötigt, ihre Trikots vor der Kurve auf den Boden zu legen.

Magath hofft auf eine Beruhigung der Situation im Schlussspurt der Saison. In den nächsten Tagen solle es dazu kommen, «dass sich beide Gruppen annähern». Man müsse sich «gemeinsam gegen den Abstieg stemmen», betonte der Trainer. Die Hertha hat nach dem Sieg gegen Stuttgart als Tabellen-15. vier Punkte Vorsprung auf die Schwaben auf dem Relegationsrang 16.

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