Nach dem enttäuschenden Relegations-Hinspiel haben sich die Spieler von Hertha BSC bei ihren Fans bedankt - und gleichzeitig erklärt, warum sie nach dem 0:1 gegen den Hamburger SV nicht geschlossen in die Ostkurve des Olympiastadions gekommen sind.
Hertha-Profis
Die Profis von Hertha BSC waren weitgehend nicht in die Fankurve gegangen. - dpa

«Wir waren wie alle Hertha-Fans nach dem Spiel einfach sehr enttäuscht von uns selbst», hiess es in einer Botschaft von Kapitän Dedryck Boyata, die vom Hauptstadtclub auf Twitter gepostet wurde. Es sei keine bewusste Entscheidung des Teams gewesen, sich nach dem Spiel nicht von allen Fans zu verabschieden. «Wir möchten uns auf diesem Weg bei euch für die Stimmung im Olympiastadion bedanken», hiess es in der Nachricht von Boyata.

Die Berliner hatten nach einer enttäuschenden Leistung gegen den Zweitligisten HSV verloren. Die Hertha-Fans hatten ihre Mannschaft im mit 75.500 Zuschauer und Zuschauerinnen ausverkauften Stadion die gesamte Spielzeit über stark unterstützt. Nach dem Schlusspfiff waren die meisten Spieler der Berliner schnell in die Katakomben gegangen. Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic sagte der «Bild»-Zeitung dazu: «Ich könnte mir vorstellen, dass die Enttäuschung der Spieler über das Ergebnis wohl zu gross war. Das hätten wir sicher besser machen können. Und können wir dann am Montag nachholen.»

Im Rückspiel am Montag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) in Hamburg haben die Berliner nun noch eine letzte Chance auf den Verbleib in der Bundesliga. «Wir liegen zur Halbzeit 0:1 zurück. Jetzt gilt es, in Hamburg das Spiel zu drehen», sagte Boyata in dem Tweet.

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