Haft

    Hefti-Teamkollege Manolo Portanova zu sechs Jahren Haft verurteilt

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    Italien,

    Ein Teamkollege von Ex-YB-Star Silvan Hefti muss ins Gefängnis: Manolo Portanova (21) wurde einer Gruppenvergewaltigung für schuldig befunden.

    Manolo Portanova CFC Genua
    Manolo Portanova vom CFC Genua droht eine lange Haftstrafe. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Klub-Kollege von Ex-YB-Spieler Silvan Hefti muss wohl ins Gefängnis.
    • Manolo Portanova (21) wurde wegen einer Vergewaltigung zu sechs Jahren Haft verurteilt.
    • Der Italiener geht gegen das Urteil in Berufung – und steht weiter im Kader.

    Manolo Portanova (21) vom CFC Genua droht eine lange Haftstrafe: Ein Gericht in Italien verurteilte den Klub-Kollegen von Ex-YB-Star Silvan Hefti zu sechs Jahren Gefängnis. Portanova wird eine Gruppen-Vergewaltigung vorgeworfen.

    Passiert sein soll die Tat im Mai 2021 auf einer Party in Siena. Der Mittelfeldakteur des Serie-A-Absteigers soll sich mit drei anderen Männern an einer 21-Jährigen vergangen haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Portanova kündigte Berufung an.

    Manolo Portanova CFC Genua
    Manolo Portanova stieg mit CFC Genua aus der Serie A ab. - CFC Genua

    Der Genua-Kicker bestreitet die Vorwürfe vehement. «Ich habe von meinem Vater und vom Sport gelernt, allen, insbesondere Frauen, einen gesunden Respekt entgegenzubringen. Der psychische Schaden, den das Mädchen erlitten hat, schmerzt mich», so Portanova.

    Der Geschlechtsverkehr mit der jungen Frau sei einvernehmlich gewesen. Portanova sei zuerst mit ihr allein gewesen, bevor die anderen drei hinzugekommen sind. Nur: Im Krankenhaus wurden beim Opfer Wunden und Blutergüsse festgestellt.

    Genua hält trotz Urteil an Portanova fest

    Die weiteren Angeklagten sind Portanovas Onkel und zwei Bekannte. Auch der Onkel des Zweitliga-Spielers wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die weiteren Urteile sind noch ausständig, einer der Beschuldigten ist erst 17 Jahre alt.

    Portanova war im Januar 2021 von Juventus Turin zu Genua gewechselt. Der Klub erntete scharfe Kritik, weil der Mittelfeldakteur trotz des Prozesses weiterspielen durfte. Auch nach der Verurteilung beharrt der Verein auf der Unschuldsvermutung seines Spielers.

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