Fussball-Zweitligist Hamburger SV ist auch im fünften Spiel in Serie sieglos geblieben und hat damit im Aufstiegskampf weiter an Boden eingebüsst.
Hamburgs Sonny Kittel hadert mit einer verpassten Torchance gegen den KSC. Foto: Christian Charisius/dpa
Hamburgs Sonny Kittel hadert mit einer verpassten Torchance gegen den KSC. Foto: Christian Charisius/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hamburger setzten ihre desolaten Leistungen in der Rückrunde fort.
  • Trotz des Unentschiedens bleibt der HSV aber weiter Tabellendritter.

Die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune kam im Heimspiel gegen den Karlsruher SC nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Mit nunmehr 52 Punkten bleiben die Hamburger aber zunächst Tabellen-Dritter hinter dem VfL Bochum (60) und Greuther Fürth (57).

Simon Terodde brachte den HSV im Volksparkstadion im Nachschuss an einen Handelfmeter in Führung (56. Minute), doch Daniel Gordon glich praktisch im Gegenzug per Kopf aus (57.).

Aufstiegschancen schwinden

Die Hamburger setzten ihre desolaten Leistungen in der Rückrunde fort. Seit fünf Spielen ist das Team ohne Sieg. In den vergangenen zwölf Partien schaffte der HSV nur zwei Punkte-Dreier. Damit stürzte er von seiner komfortablen Position nach starker Hinrunde ab.

HSV Karlsruher SC
Robin Meissner (HSV) und Alexander Groiss (Karlsruher SC) kämpfen um den Ball. - dpa

Gegen die Karlsruher spielten die Hanseaten nur 30 Minuten überlegen. Sie gingen da resolut in die Zweikämpfe und wirkten entschlossener als zuletzt. Doch es fehlte häufig an Präzision. Nach anfänglicher Druckphase liessen die Hamburger nach.

Die Gäste, mit acht Saisonsiegen unter den stärksten Auswärtsmannschaften der Liga, liessen den Gastgebern viel Raum. So hatten die Hamburger mehr Spielanteile, ohne jedoch zu guten Chancen zu kommen.

HSV auch gegen müde Karlsruher enttäuschend

Trainer Daniel Thioune hatte auf erfahrene Kräfte gesetzt, denen er bei der nervlichen Belastung im Aufstiegsrennen grössere Stabilität zutraut. «Wir müssen frei sein in der Birne», lautete seine Forderung.

Aber auch sie konnten der zerfahrenen Partie keine Linie geben. Terodde vom Elfmeterpunkt hatte ebenfalls Nerven gezeigt. Er erzielte seinen 21. Saisontreffer erst im Nachschuss, nachdem Torhüter Marius Gersbeck zunächst pariert hatte.

HSV Karlsruher SC
Simon Terodde (HSV) trifft im Nachschuss vom Elfmeterpunkt gegen den Karlsruher SC. - dpa

Der KSC demonstrierte sein Selbstbewusstsein auch beim vermeintlichen Aufstiegsfavoriten dieser Spielzeit. Im dritten Spiel binnen einer Woche gingen die Badener nicht Höchsttempo, hatten die HSV-Angriffe jedoch weitgehend unter Kontrolle.

2. BundesligaSpSNUTorePkt
1.VFL Bochum LogoVFL Bochum34219466:3967
2.SpVgg Greuther Fürth LogoSpVgg Greuther Fürth341861069:4464
3.Holstein Kiel LogoHolstein Kiel34188857:3562
4.Hamburger SV LogoHamburger SV341681071:4458
5.Fortuna Düsseldorf LogoFortuna Düsseldorf341610855:4656
6.Karlsruher SC LogoKarlsruher SC3414101051:4452
7.SV Darmstadt 98 LogoSV Darmstadt 98341513663:5551
8.1. FC Heidenheim Logo1. FC Heidenheim341513649:4951
9.SC Paderborn LogoSC Paderborn3412111153:4547
10.FC St. Pauli LogoFC St. Pauli341313851:5647
11.FC Nürnberg LogoFC Nürnberg3411121146:5144
12.Erzgebirge Aue LogoErzgebirge Aue341214844:5344
13.Hannover 96 LogoHannover 96341216653:5142
14.Jahn Regensburg LogoJahn Regensburg349141137:5038
15.SV Sandhausen LogoSV Sandhausen341020441:6034
16.VFL Osnabrück LogoVFL Osnabrück34919635:5833
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