Freiburg-Trainer Streich für Frau an DFB-Spitze
Das Wichtigste in Kürze
- Er sei immer für eine Mischung in Führungsgremien, also «wenn es geht, keine 100 Prozent Männer».
«Ich wüsste nicht, warum da immer ein Mann sein sollte», sagte Streich. Frauen in der Führungsspitze von Organisationen seien mehr als wünschenswert - nicht nur beim DFB. «Das Patriarchat hat meistens nicht so viel Gutes erzeugt in unserer Historie», meinte Streich.
Er sei immer für eine Mischung in Führungsgremien, also «wenn es geht, keine 100 Prozent Männer». Am besten sei es, wenn solche Teams in jeglicher Form durchmischt seien. «Da ist es meistens am konstruktivsten und am kreativsten», erklärte Streich. «Also ein bisschen jung, ein bisschen alt; ein bisschen Frau, ein bisschen Mann; ein bisschen so orientiert und ein bisschen so orientiert.»
Am Mittwoch hatten neun bekannte Frauen ein Positionspapier für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Profifussball veröffentlicht. Der DFB sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für den zurückgetretenen Fritz Keller.