Die US-Generalstaatsanwaltschaft spricht der Fifa 201 Millionen Dollar Entschädigung zu. Grund dafür sind Straftaten ehemaliger Fussball-Funktionäre.
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Gianni Infantino: «Ich freue mich sehr, dass dieses illegal aus dem Fussball abgezweigte Geld wieder seiner rechtmässigen Bestimmung zukommt.» - Fifa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fifa wird entschädigt, weil man «Opfer jahrzehntelanger Bestechungsmodelle» war.
  • Dem Weltfussball-Verband werden über 200 Millionen US Dollar zugesprochen.
  • Präsident Gianni Infantino dankt den US-Justiz-Behörden «von ganzem Herzen».

Die US-Generalstaatsanwaltschaft spricht der Fifa-Stiftung 201 Millionen US Dollar zu. Damit sollen die Fifa, Concacaf und CONMEBOL für die Straftaten von ehemaligen Fussball-Funktionären entschädigt werden.

Das Geld wurde von Bankkonten ehemaliger Funktionäre beschlagnahmt, die an Bestechungsmodellen im Fussball beteiligt waren. Die Mittel würden in den neuen «Weltfussball-Wiedergutmachungsfonds» fliessen. Aus diesem werden fussballbezogene Projekte zugunsten von Gemeinden weltweit finanziert, teilt die Fifa mit.

Präsident Gianni Infantino ist erleichtert: «Ich freue mich sehr, dass dieses illegal aus dem Fussball abgezweigte Geld wieder seiner rechtmässigen Bestimmung zukommt. So wie es von Anfang an hätte sein müssen.»

Glauben Sie, das Thema Bestechung ist bei der Fifa nun abgeschlossen?

Er dankt den US-Justiz-Behörden «für die Bemühungen und die schnelle und effiziente Abwicklung des Verfahrens». Man wolle sich nun als vertrauenswürdige globale Sportorganisation etablieren. «Zum Glück liegt dieses traurige Kapitel nun weit hinter uns», so Infantino.

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