FIFA

FIFA verkündet «echte Partnerschaft» mit Trumps Friedensrat

Keystone-SDA
Keystone-SDA

USA,

Gianni Infantino war bei der ersten Sitzung von Trumps Friedensrat dabei. In seiner Rede verkündete er eine «echte Partnerschaft».

friedensrat
Donald Trump hat den Friedensrat ins Leben gerufen. Viele Länder sehen das Vorhaben kritisch, die Fifa aber nicht. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Gianni Infantino verkündet eine «echte Zusammenarbeit» mit Trumps Friedensrat.
  • Er spricht davon, dass in Gaza auch Fussballfelder und ein -stadion entstehen soll.
  • Viele europäische Länder sehen den Friedensrat kritisch und sind nicht Teil davon.

Neben Vertretern vieler Länder war auch ein ungewöhnlicher Gast bei der ersten Sitzung des umstrittenen Friedensrates von US-Präsident Donald Trump eingeladen: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat in einer Rede «eine echte Partnerschaft» zwischen dem Gremium und dem Weltfussballverband verkündet.

«Jeder muss den Frieden unterstützen», sagte der Schweizer Fussballfunktionär in Washington. Auch die FIFA wolle helfen. Infantino werde «Stars in die Region bringen», kündigte derweil Trump in seiner Eröffnungsrede der Sitzung an.

infanntino
Gianni Infantino war bei der ersten Sitzung des Friedensrats dabei. - keystone

In einem Werbespot, den Infantino zeigte, hiess es, im Gazastreifen sollen unter anderem Spielfelder sowie ein Stadion für bis zu 25'000 Zuschauer gebaut werden. Trump sagte, der Weltfussballverband werde helfen, 75 Millionen Dollar für Projekte in Gaza zu sammeln, die mit Fussball zu tun haben sollen.

Trump: Wurde von Norwegen über den Tisch gezogen

Kritiker werfen Infantino eine zu grosse Nähe zu Staaten und Regierungen vor, die westliche Werte nicht teilen. Auch zu Trump, dessen Land in diesem Jahr gemeinsam mit Kanada und Mexiko die WM ausrichtet, hat der Schweizer eine enge Verbindung.

Der Weltverband hatte bei der WM-Auslosung in Washington Anfang Dezember 2025 Trump auch den neu eingeführten FIFA-Friedenspreis verliehen.

«Ich glaube, sie haben gesehen, dass ich von Norwegen über den Tisch gezogen wurde», sagte Trump bei seiner Eröffnungsrede der Sitzung des Friedensrates. Nachdem er monatelang immer wieder erklärt hatte, dass er den Friedensnobelpreis verdient habe, sagte er nun in Washington: «Der Nobelpreis interessiert mich nicht. Mir geht es darum, Leben zu retten.»

Kommentare

User #6319 (nicht angemeldet)

Donald und Friedensrat, dass ich nicht lache. Nachher noch den Friedensnobelpreis. Die westliche Menschheit hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

User #2686 (nicht angemeldet)

Hat Infantino den CH-Pass schon abgegeben - der Typ ist sowas von peinlich!!!

Weiterlesen

Donald Trump Gianni Infantino
613 Interaktionen
Nach heftiger Kritik
9 Interaktionen
Washington
Donald Trump WM 2026
613 Interaktionen
WM-Show für Trump

MEHR IN POLITIK

21 Interaktionen
Washington
37 Interaktionen
Damaskus
Selenskyj
17 Interaktionen
Damaskus
2 Interaktionen
Washington

MEHR FIFA

SRF
18 Interaktionen
«Keine Neuheit»
Sportradar Zusammenarbeit
Stallen
muri
33 Interaktionen
Neue Regeln
FIFA
5 Interaktionen
23 Mio.

MEHR AUS USA

Donald Trump
331 Interaktionen
Trump nervös
Formel 1 Motoren 2031
24 Interaktionen
Nach 2026-Debakel
59 Interaktionen
Washington
Weisses Haus
5 Interaktionen
Washington