Dem sportlich und finanziell schwer angeschlagenen FC Barcelona droht nach Medienberichten nun auch der baldige Weggang von Ousmane Dembélé.
Ousmane Dembélé
Ousmane Dembélé verlässt den FC Barcelona. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Barcelona muss wegen horrender Schulden Spieler verkaufen.
  • Newcastle hat nun offenbar grosses Interesse an Dembélé bekundet.
  • Im Sommer musste Barça bereits Messi und Griezmann ziehen lassen.

Der 24 Jahre Franzose, dessen Vertrag mit dem spanischen Verein am 30. Juni 2022 ausläuft, habe vom Premier-League-Club Newcastle United ein «astronomisches Angebot» erhalten, berichtete am Freitag die spanische Fachzeitung «Mundo Deportivo».

Nach langen Verletzungsserien war Dembélé zuletzt im Team von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen einer der wenigen Lichtblicke.

Auch Manchester United interessiert

Der englische Verein wolle Dembélé mit einem Handgeld von 15 Millionen Euro locken und habe dem Flügelstürmer ausserdem ein Jahresgehalt von 15 Millionen Euro netto geboten. Die gewöhnlich sehr gut informierte Zeitung, in etwa ein «Hausblatt» des FC Barcelona, schrieb auch, Dembélé habe von Barça zwar ein Verlängerungsangebot erhalten, sei damit aber nicht zufrieden.

«Nach heutigem Stand der Dinge scheint es sehr unwahrscheinlich, dass Dembélé bei Barça bleiben wird», schrieb «Mundo Deportivo». Zu allem Übel sei auch Manchester United an Dembélé interessiert.

Schulden von über einer Milliarde Euro

Newcastle belegt in der Premier League nach zwölf Runden noch ohne Sieg und mit nur sechs Punkten den 20. und letzten Tabellenplatz. Der Verein aus dem Nordwesten Englands ist finanziell gesehen aber viel besser positioniert als Dembélés aktueller Club.

Während Barça horrende Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro hat und deshalb im Sommer Stars wie Lionel Messi (zu Paris SG) oder Antoine Griezmann (zu Atlético Madrid) ziehen lassen musste, wurde Newcastle jüngst von einem Konsortium übernommen, an dem der staatliche Investmentfonds Saudi-Arabiens 80 Prozent hält. Vorsitzender des Fonds ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman.

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