Spanien: Zeitweise waren 80.000 Migranten in Ceuta

    Keystone-SDA
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    Rund 80.000 Menschen sind nach einer neuen Schätzung der spanischen Regierung beim Migrantenansturm Ende Juli irregulär nach Ceuta gelangt.

    Ceuta
    Vor rund zwei Wochen versuchten Migranten illegal nach Ceuta zu kommen. - keystone

    Dies sagte der Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, bei einem Besuch in der spanischen Nordafrika-Exklave. Die bisher letzte Schätzung der linksgerichteten Regierung in Madrid hatte bei 72.000 gelegen.

    Der beispiellose Ansturm ereignete sich vor allem am 30. Juli. Die meisten Migranten seien bereits innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Marokko zurückgekehrt, sagte Torres.

    Die Angaben zur Zahl der Ankömmlinge waren zuletzt stark voneinander abgewichen. Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas hatte zeitweise von bis zu 80.000 Menschen gesprochen, während Marokko die Zahl der Ankünfte mit rund 40.000 angegeben hatte. Die offizielle Zahl der Todesopfer kletterte unterdessen von 82 auf 83.

    Der Ansturm löste eine Debatte über den Schutz der Aussengrenzen der EU und die Verantwortung Spaniens aus. In Ceuta selbst gingen am Sonntagabend nach Polizeischätzung rund 5.000 Menschen auf die Strasse, um von der Regierung mehr Unterstützung und einen besseren Grenzschutz zu fordern.

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    Kommentare

    User #4610 (nicht angemeldet)

    Sind das wirklich alles Verfolgte!?

    User #2487 (nicht angemeldet)

    Wir brauchen Migration, sonst sterben wir aus. Jeder Franken ist eine gute Investition in die Zukunft. Ohne Migration hätten wir keinen Wohlstand und keine Vielfalt.

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