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    DFB-Frauen verzichten auf USA-Reise im Juni

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    Deutschland,

    Die geplante Reise der deutschen Frauenfussball-Nationalmannschaft im Juni zu zwei Länderspielen in die USA fällt aus.

    Wird mit den DFB-Frauen nicht im Juni in die USA reisen: Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Foto: Matthias Balk/dpa
    Wird mit den DFB-Frauen nicht im Juni in die USA reisen: Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Foto: Matthias Balk/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Die Reise ist verschoben, nicht abgesagt.

    Das gaben Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg und Nationalmannschafts-Managerin Maika Fischer bekannt. Die allgemeine Corona-Lage und die damit verbundenen Unwägbarkeiten liessen den Trip derzeit nicht zu.

    «Die Reise ist verschoben, nicht abgesagt. Es ist jetzt einfach nicht die richtige Zeit dafür. Wir sind den Verantwortlichen in den USA sehr dankbar für ihr Verständnis», sagte Voss-Tecklenburg.

    Statt der Partien gegen den Weltmeister wird es zwei Partien in Europa geben, kündigte Fischer an. Dabei wolle man versuchen, sich vorbereitend in Deutschland aufzuhalten.

    Bei der Vorbereitung auf die kommenden beiden Länderspiele will Voss-Tecklenburg indes auf die derzeit hohen Belastungen der Spielerinnen von Bayern München und vom VfL Wolfsburg Rücksicht nehmen. «Das Thema Belastungssteuerung wird uns sehr beschäftigen», sagte Voss-Tecklenburg und kündigte vor dem Trainingslager und den Länderspielen gegen Australien (10. April/16.10 Uhr/ARD) und Norwegen (13. April/16.00 Uhr/ZDF) an: «Wir werden sowohl in der Trainingsarbeit als auch beim Einsatz in den Spielen darauf Rücksicht nehmen. Und man kann dann auch nicht alles fordern und sehen.»

    Beide Vereine spielen in dieser Woche ihre Viertelfinal-Rückspiele in der Champions League und treffen am Sonntag im DFB-Pokal-Halbfinale direkt aufeinander.

    Die Partien gegen Australien und Norwegen in Wiesbaden sieht Voss-Tecklenburg als weiteren Schritt zur Entwicklung der Mannschaft. «Es sind zwei Nationen, die sich topmotiviert präsentieren werden. Wir wollen einiges besser machen als in der ersten Halbzeit der Begegnung gegen die Niederlande», sagte die Bundestrainerin. Gegen den Europameister hatte das DFB-Team im Februar 1:2 verloren.

    Insgesamt sieht Voss-Tecklenburg ihr Team auf dem Weg zur Europameisterschaft 2022 in England schon weit gekommen. «Wir haben viele Fortschritte gemacht. In einigen Bereichen sind wir schon bei 80 Prozent von dem, was ich mir vorstelle, in anderen Bereichen bei 60 Prozent», sagte sie. Es sei «cool, einen Kader zu haben, der sehr viel hergibt», viele Qualitäten und Unterschiedlichkeiten habe, aber eben auch viele junge Spielerinnen dabei habe, «die einfach noch viel lernen müssen», sagte die Bundestrainerin.

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