Schockmoment während der Fussball-EM: Christian Eriksen bricht zusammen und muss wiederbelebt werden. Seine Mannschaft wird nun mit dem Fairplay-Preis geehrt.
Christian Eriksen
Dänemarks Spieler schirmen ihren Teamkollegen Christian Eriksen während der lebensrettenden Massnahmen ab. Foto: Wolfgang Rattay/POOL REUTERS/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Christian Eriksen musste während eines EM-Fussballspiels wiederbelebt werden.
  • Nach dessen Zusammenbruch wurde er von seinen Teamkollegen abgeschirmt.
  • Nun wurde das dänische Fussball-Nationalteam mit dem Fairplay-Preis geehrt.

Vier Monate nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen ist Dänemarks Fussball-Nationalteam mit einem Fairplay-Preis geehrt worden.

Kapitän Simon Kjaer nahm die Auszeichnung des Internationalen Fairplay-Komitees in Kopenhagen vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich entgegen.

«Wir sind natürlich froh, einen Preis zu gewinnen, der dafür vergeben wird, dass unsere Mannschaft zusammensteht und sich gegenseitig hilft». Dies sagte Kjaer laut einer Mitteilung des dänischen Verbandes.

Eriksen musste wiederbelebt werden

Eriksen war am 12. Juni in Kopenhagen während des EM-Gruppenspiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen. Er musste wiederbelebt werden.

Kjaer und seine Teamkollegen hatten anschliessend viel Lob für ihre Reaktion erhalten. Dies, weil sie unter anderem ihren Teamkollegen nach dessen Zusammenbruch abgeschirmt hatten.

«An diesem Tag haben wir gezeigt, wer wir sind und auf welchen Werten die Mannschaft basiert». Dies äusserte der 32 Jahre alte Abwehrspieler Kjaer. «Ich als Anführer bin stolz darauf.» Das Fairplay-Komitee begründete die Vergabe damit, dass das Team in seiner Reaktion auf dem Rasen Respekt und Zusammenhalt gezeigt habe.

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