DFB-Elf verliert in der Nations League gegen Griechenland
Bei seinem ersten Heimspiel als deutscher Nationaltrainer verliert Jürgen Klopp mit der DFB-Elf 0:1 gegen Griechenland in der Nations League.

Das Wichtigste in Kürze
- Dimitrios Kourbelis trifft in der 74. Minute nach Abfälschung von Joshua Kimmich zum 0:1.
- Es ist die erste Niederlage für Klopp nach dem Auswärts-Remis gegen die Niederlande.
- Für Klopps Heimdebüt in Augsburg kamen 28'945 Zuschauer, auch dank offener Stehplätze.
Jürgen Klopp kassiert im zweiten Spiel als Bundestrainer die erste Niederlage. Bei seinem Heimdebüt unterliegt die DFB-Elf Griechenland 0:1 (0:0) in Augsburg – nach dem Remis zum Auftakt in den Niederlanden (1:1) die erste Pleite der neuen Ära.
Die Entscheidung fällt in der 74. Minute: Nach einem Angriff über die linke Seite landet der abgefälschte Pass von Christos Tzolis bei Dimitrios Kourbelis. Dessen Linksschuss lenkt Kapitän Joshua Kimmich unhaltbar für Alexander Nübel ins eigene Tor. Kourbelis trifft damit zum vierten Mal im Nationaltrikot.
Die beste Chance der Deutschen in der ersten Halbzeit vergibt Karim Adeyemi in der 27. Minute: Nach Steilpass von Joshua Kimmich marschiert er in den Strafraum, schiesst aber knapp übers Tor.
Klopp hatte vor 28'945 Zuschauern in der WWK Arena auf fünf Positionen gewechselt und mit Bambasé Conté bereits den vierten Debütanten seiner Amtszeit aufgeboten.
DFB-Elf wurde nach dem Seitenwechsel stärker
Zur Pause blieben zwingende Chancen auf beiden Seiten Mangelware, ehe die Deutschen nach dem Seitenwechsel stärker wurden: Joshua Kimmich (53.) scheiterte mit einem Freistoss nur knapp an Konstantinos Tzolakis.
Plötzlich kippte das Spiel jedoch zugunsten der Griechen: Kurz vor dem Gegentor verliert Kimmich den Ball tief in der eigenen Hälfte, Vangelis Pavlidis bedient den freistehenden Fotis Ioannidis – dessen Schuss streicht nur knapp am Pfosten vorbei.

Für Deutschland geht es bereits am 1. Oktober gegen Serbien in München weiter, ehe am 4. Oktober das Rückspiel gegen Griechenland in Thessaloniki folgt.
















