DFB: Jetzt widerspricht Matthäus Schweinsteiger nach Kritik
Ist das Team des DFB kein Topteam mehr? Bastian Schweinsteiger sagt: «Ja». Lothar Matthäus hält nun dagegen – und sieht das Problem ganz woanders.

Das Wichtigste in Kürze
- Bastian Schweinsteiger sieht die deutsche Nationalmannschaft im Mittelmass.
- Lothar Matthäus widerspricht und nennt mehrere Unterschiedsspieler.
- Das wahre Problem sei die Mentalität, sagt der Weltmeister von 1990.
In Deutschland tobt nach dem 0:1 gegen Griechenland eine grosse Debatte. Ausgelöst hat sie Bastian Schweinsteiger. Der Weltmeister von 2014 fand als TV-Experte deutliche Worte: Deutschland sei keine Topmannschaft mehr, sondern im Mittelmass angekommen.
Das sieht Lothar Matthäus ganz anders. «Unsere Nationalmannschaft ist kein Mittelmass!», sagt der Rekordnationalspieler zur «Bild». Deutschland habe genug Unterschiedsspieler, die bei Topklubs Woche für Woche ihre Qualität zeigen.
Matthäus nennt Havertz, Musiala und Wirtz
Konkret zählt Matthäus einige Namen auf. Kai Havertz stürme nicht umsonst bei Arsenal, Karim Adeyemi sei in Barcelona in der Form seines Lebens.

Dazu kommen Jamal Musiala und Florian Wirtz sowie Joshua Kimmich als Leader. Nur auf der Rechtsverteidiger-Position sieht Matthäus ein Problem.
Zwar habe Deutschland in der Breite nicht die Qualität von Frankreich. Doch für eine starke erste Elf reiche es allemal.
Beim DFB fehlt die Mentalität
Woran liegt es also? Für Matthäus ist die Antwort klar: «Unsere Nationalspieler haben kein Qualitäts-, sondern ein Mentalitätsproblem!»

Die Spieler müssten sich fragen, warum sie ihre Qualität im Nationalteam nicht zeigen. «Deutschland kann und muss wieder schwer zu schlagen sein», fordert Matthäus.
Die Hoffnung beim DFB ruht auf Jürgen Klopp. «Klopp bringt diese Mentalität mit und lebt sie vor», sagt Matthäus. «Wenn es einer kann, sie auf diese Mannschaft zu übertragen, dann er.»
Heute geht es für das Klopp-Team in München gegen Serbien weiter – Anpfiff ist um 20.45 Uhr.
















