Chef-Wahl bei Barça: Messi gibt Stimme ab

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Spanien,

Fussball-Superstar Lionel Messi und mehrere Kollegen haben an der Präsidentenwahl beim krisenerschütterten spanischen Topclub FC Barcelona teilgenommen.

Auch Barcelonas Superstar Lionel Messi hat seine Stimme abgegeben. Foto: Joan Monfort/AP/dpa
Auch Barcelonas Superstar Lionel Messi hat seine Stimme abgegeben. Foto: Joan Monfort/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Neben Messi hatten bis zum frühen Nachmittag auch Sergio Busquets, Jordi Alba, Sergi Roberto, Jordi Alba und Riqui Puig gewählt.

Der Argentinier gab seine Stimme im Camp-Nou-Stadion in Begleitung seines ältesten Sohnes Thiago (8) ab.

Neben Messi hatten bis zum frühen Nachmittag auch Sergio Busquets, Jordi Alba, Sergi Roberto, Jordi Alba und Riqui Puig gewählt. Stimmberechtigt sind die mehr als 110.000 Mitglieder des katalanischen Vereins. Der deutsche Nationaltorwart Mac-André ter Stegen hatte nach Medienberichten zunächst nicht teilgenommen. Mit ihm im Tor hatte Barça am Vortag beim CA Osasuna mit 2:0 gewonnen.

Die Abstimmung sollte ursprünglich am 24 Januar stattfinden, war aber wegen der Pandemie verschoben worden. Die insgesamt 123 Wahllokale - 111 in Barcelona, fünf in Girona, drei Tarragona, zwei in Lleida sowie je eins Tortosa und Andorra - öffneten um neun Uhr morgens. Die Abstimmung geht um 21 Uhr zu Ende. Das Ergebnis soll gegen Mitternacht bekannt werden. Zur Wahl standen drei Kandidaten: der Rechtsanwalt und Politiker Joan Laporta (58), der bereits zwischen 2003 und 2010 Clubboss war und als chancenreichster Bewerber galt, der Anwalt Toni Freixa (52) und der Unternehmer Victor Font (48).

Die vorzeitige Abstimmung war notwendig geworden, nachdem Josep Bartomeu nach über sechseinhalb Jahren im Oktober zurückgetreten war. Bartomeu hatte zuvor im Sommer den abwanderungswilligen Messi daran gehindert, den Club ein knappes Jahr vor Ablauf des Vertrages zu verlassen. Das sorgte für zusätzliche Unruhe im sowohl finanziell als auch sportlich und institutionell angeschlagenen Club.

In der sogenannten «Barçagate»-Affäre um illegale Aktivitäten im Netz war Bartomeu erst am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen worden. Am Mittwoch wurde er unter Auflagen wieder auf freien Fuss gesetzt. Nach Justizangaben steht er im Verdacht, eine Verleumdungskampagne gegen Spieler und andere Personen initiiert zu haben, die sich kritisch über die damalige Vereinsführung geäussert hatten. Bartomeu bestreitet die Vorwürfe, gab seit langem aber keine Stellungnahme mehr ab.

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