Champions League: Nächster Aussetzer von gesperrtem Benfica-Profi
Wegen rassistischen Äusserungen wird Benfica-Profi Gianluca Prestianni in der Champions League gesperrt. Jetzt sorgt der Argentinier erneut für Schlagzeilen.

Das Wichtigste in Kürze
- Gianluca Prestianni wurde für das Playoff-Rückspiel zwischen Benfica und Real gesperrt.
- Der Argentinier habe im Hinspiel Real-Star Vini Junior rassistisch beleidigt.
- Auf X greift der 20-jährige Argentinier die Uefa an – und läscht danach den Post.
Gianluca Prestianni (20) sorgt bereits im Playoff-Hinspiel der Champions League für einen Eklat. Der Benfica-Profi beleidigte Real-Star Vinicius Junior, soll sich rassistisch gegen den Brasilianer geäussert haben. Dabei hielt er sich sein Trikot vor den Mund.

Die Uefa sperrt den Argentinier dafür für das gestrige Rückspiel, bei dem das Team aus Lissabon 1:2 verliert. Und damit aus der Champions League ausscheidet.
Benfica-Profi greift Uefa an
Trotz seiner Sperre sorgt Prestianni aber erneut für Wirbel. In einem mittlerweile gelöschten Post auf X schreibt er gemäss des spanischen Portals «Sport»: «Du kannst jemanden ins Gesicht schlagen, alle sehen es – und es gibt keine Strafe.»

Prestianni weiter: «Aber jemanden ohne Beweis zu sperren, ist fair. Man versucht das mit Real Madrid nicht einmal mehr zu verstecken. Schande!»
Damit bezieht sich der Benfica-Profi nicht nur auf die Sperre, die gegen ihn ausgesprochen wurde. Er kritisiert auch das Vorgehen im Falle eines ungeahndeten Faustschlags von Real-Star Valverde im Hinspiel. Die Portugiesen legten daraufhin eine Beschwerde ein – doch diese wurde abgewiesen.
Vini Junior: «Rassisten sind vor allem Feiglinge»
Den Post hat Prestianni mittlerweile gelöscht. Seine Sperre im Zusammenhang mit «diskriminierendem Verhalten» hat er abgesessen. Diese galt gemäss Uefa-Urteil nur für das Rückspiel vom Mittwoch.

Real-Star Vinicius Junior äusserte sich nach dem Vorfall ebenfalls über die Sozialen Medien: «Rassisten sind vor allem Feiglinge. Sie müssen sich das Trikot in den Mund stopfen, um ihre Schwäche zu demonstrieren. Doch sie geniessen den Schutz anderer, die theoretisch zur Bestrafung verpflichtet sind.»
Beim 2:1-Sieg im Playoff-Rückspiel erzielt der Brasilianer das 2:1 für Real Madrid.
















