Celtic Glasgow jubelt: Schottlands Fussballmärchen droht zu platzen
Ein umstrittener VAR-Eingriff bringt Celtic Glasgow den späten Sieg über Motherwell. Leader Heart of Midlothian schäumt – am Samstag wartet die «Finalissima»!

Das Wichtigste in Kürze
- Celtic gewinnt gegen Motherwell spät mit 3:2 – dank eines «VAR-Penaltys».
- Damit beträgt der Rückstand des Rekordmeisters auf Heart of Midlothian einen Punkt.
- Am Samstag (13.30 Uhr) treffen die beiden Teams in der «Finalissima» aufeinander.
1985 wird Aberdeen unter der späteren ManUtd-Legende Sir Alex Ferguson schottischer Meister. Seither kommt der Champion immer aus Glasgow: Die Rangers und Rekordmeister Celtic teilen alle Titel unter sich auf.
In dieser Saison könnte sich ein schottisches Fussball-Märchen ereignen. Doch der Titeltraum von Aussenseiter Heart of Midlothian könnte in letzter Sekunde noch platzen.

Eine Runde vor Schluss führt das Team aus Edinburgh die Tabelle an, gewinnt am Mittwoch souverän mit 3:0 über Falkirk. Doch gleichzeitig sorgt ein VAR-Eingriff beim Spiel Motherwell gegen Celtic Glasgow für einen Aufschrei bei den Hearts.
Bis in die Nachspielzeit steht es zwischen den beiden Teams 2:2. Verfolger Celtic Glasgow würde mit dem Remis drei Punkte hinter Heart of Midlothian zurückliegen. Und das eine Runde vor Schluss.
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Doch dann erhält der Rekordmeister einen umstrittenen Handspenalty zugesprochen (Video oben). Ein sehr harter Entscheid, der in Schottland hohe Wellen schlägt. Heart-Trainer Derek McInnes sagt: «Eine widerliche Entscheidung!»

Celtic-Stürmer Kelechi Iheanacho ist das egal: Er verwertet den Penalty zum 3:2 – damit beträgt der Rückstand auf den Leader nur einen Punkt. Besonders brisant: Am Samstag (13.30 Uhr) treffen die beiden Teams in Glasgow aufeinander. Die schottische «Finalissima»!
Für Heart of Midlothian reicht ein Remis zum Titel. Es wäre der erste seit 1960!
















