Hertha Berlin hält die Klasse! Das Team von Trainer Felix Magath setzt sich in der Relegation gegen den HSV durch und spielt weiterhin in der 1. Bundesliga.
Bundesliga
Die Spieler der Hertha dürfen sich über den Klassenerhalt freuen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Dank eines 2:0-Auswärtssiegs in Hamburg bleibt die Hertha erstklassig.
  • Marvin Plattenhardt avanciert für die Berliner zum Matchwinner.
  • Der HSV muss eine fünfte Saison in Folge in der 2. Bundesliga absolvieren.

Die Hertha darf auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. Nach der 0:1-Heimpleite in der Relegation gewinnen die Berliner das Rückspiel verdient mit 2:0. Damit verhindert Felix Magath (68) seinen ersten persönlichen Abstieg aus Deutschlands Oberhaus.

Der HSV auf der anderen Seite muss sich ein weiteres Jahr mit der Zweitklassigkeit begnügen. Seit dem Abstieg im Jahr 2018 verpassten die Rothosen die Rückkehr in die Bundesliga jeweils knapp. Dreimal in Folge landete man auf dem undankbaren vierten Platz.

Dedryck Boyata bringt die Hertha gegen den HSV in der 4. Minute in Führung.
Dedryck Boyata bringt die Hertha gegen den HSV in der 4. Minute in Führung.
HSV-Stürmer Bakery Jatta reagiert im Rückspiel der Relegation gegen die Hertha.
HSV-Stürmer Bakery Jatta reagiert im Rückspiel der Relegation gegen die Hertha.
Hamburgs Ludovit Reis (l) in Aktion gegen Herthas Marc Oliver Kempf.
Hamburgs Ludovit Reis (l) in Aktion gegen Herthas Marc Oliver Kempf.
Der Freistoss von Marvin Plattenhardt landet im Tor.
Der Freistoss von Marvin Plattenhardt landet im Tor.
Hamburgs Trainer Tim Walter gestikuliert im Heimspiel gegen Hertha Berlin.
Hamburgs Trainer Tim Walter gestikuliert im Heimspiel gegen Hertha Berlin.
Hertha-Coach Felix Magath vor dem Auswärtsspiel seines Teams in Hamburg.
Hertha-Coach Felix Magath vor dem Auswärtsspiel seines Teams in Hamburg.

Der Klub aus der Bundesliga erwischt einen Start nach Mass. Marvin Plattenhardt zirkelt einen Eckball auf den Kopf von Captain Dedryck Boyata, der in der 4. Minute zum 1:0. trifft.

Auch in der Folge sind die Berliner das spielbestimmende Team, agieren mit viel Leidenschaft und Aggressivität. Ein weiterer Treffer will der Magath-Elf aber nicht gelingen, sie geht mit der knappen Führung in die Pause.

Vorsprung aus Hinspiel reicht nicht

Nach dem Seitenwechsel gestaltet der HSV die Partie ausgeglichener, kassiert aber nach einer guten Stunde den zweiten Gegentreffer. Der überragende Plattenhardt verwandelt einen Freistoss von der rechten Seite frech über Goalie Heuer Fernandes hinweg ins Tor.

Die Hausherren rennen angefeuert vom heimischen Publikum dem Rückstand hinterher. Ein Treffer will dem Team rund um den ehemaligen FCSG-Verteidiger Miro Muheim aber nicht gelingen. Und so verspielen die Hanseaten den 1:0-Sieg aus dem Hinspiel in Berlin.

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