Viren in TK-Beeren: Rewe stoppt ja!-Mischung

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Deutschland,

In einer Charge ja!-Tiefkühlbeeren von Rewe wurden Hepatitis-A-Viren nachgewiesen. Der Händler rät dringend davon ab, das betroffene Produkt zu essen.

Viren
Rewe ruft eine Charge ja!-Tiefkühlbeeren wegen Hepatitis-A-Viren zurück. (Archivbild) - keystone

Bei Stichproben wurden in einer ja!-Tiefkühlbeerenmischung von Rewe Hepatitis-A-Viren nachgewiesen, schreibt die Verbraucherzentrale. Betroffen ist die Charge L-26085 mit Mindesthaltbarkeitsdatum 15.03.2028.

Laut Verbraucherzentrale ruft die REWE Group die betroffene Charge bundesweit zurück und rät dringend vom Verzehr ab. Schwere Verläufe drohen besonders älteren Menschen, Kindern und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder Lebererkrankungen.

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Betroffen ist ausschliesslich eine bestimmte Charge der ja!-Tiefkühlbeeren. - Rewe Group

Wie «Produktwarnung.eu» ausführt, geht der Rückruf auf Untersuchungsergebnisse des Herstellers beziehungsweise dessen Labors zurück. Die betroffene Charge wurde unter anderem in sieben deutschen Bundesländern verkauft.

Rückruf auch in Luxemburg

Die betroffene Charge wurde in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland verkauft. Auch in Luxemburg war das Produkt erhältlich, berichtet der «Tagesspiegel».

Andere ja!-Produkte mit abweichenden Chargen oder Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Betroffene Packungen können auch ohne Kassenbon im Markt zurückgegeben werden, schreibt «ÖKO-TEST».

Erhitzt du Tiefkühlbeeren vor dem Verzehr?

Eine Hepatitis-A-Erkrankung kann 15 bis 50 Tage nach der Infektion erste Beschwerden verursachen. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Krankheitsgefühl; später kann eine Gelbfärbung von Haut und Augen auftreten.

Erhitzen schützt vor Viren

Eine Impfung kann auch bis zu 14 Tage nach dem Kontakt mit dem Virus noch schützen, berichtet «Bild». Wer die Beeren verzehrt hat und Symptome entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen, heisst es weiter.

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Rohe Tiefkühlbeeren können mit Viren belastet sein. - pexels

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Tiefkühlbeeren vor dem Verzehr ausreichend zu erhitzen, berichtet der «Tagesspiegel». Rohe Tiefkühlbeeren können unter anderem mit Hepatitis-A- oder Noroviren belastet sein, heisst es weiter.

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Kommentare

User #1074 (nicht angemeldet)

Hepatitis-A ist ein Hinweise auf hygienische Verhältnisse und Gesundheit aller an der Produktion beteiligten Arbeiter.

User #5540 (nicht angemeldet)

Ich habe vor zwei Jahren in einer bekannten Supermarkt Kette in Deutschland mehrere Gewürze meist 15 - 20 Gramm in Cellophan Verpackung gekauft. Nach ein paar Wochen stellte ich bei Basilikum und Majoran fest das die Packungen aufgebläht waren. Also arbeitete da drinnen was bei den getrockneten Kräutern. Ich dachte spontan an Salmonellen. Verwarf den Gedanken aber weil noch nie gehört bei Getrockneten Kräutern. Warf Alles weg. Irgendwann las ich dann das es doch auch in getrockneten Kräutern Salmonellen haben kann.

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