Breel Embolo: «Meine Kinder glauben, es ist immer noch WM»
Breel Embolo (29) wechselt in die MLS – und spielt damit neu in den USA. Für seine Kinder ist offenbar noch nicht ganz klar, dass die WM vorbei ist.

Das Wichtigste in Kürze
- Breel Embolo ist in Atlanta an einer Pressekonferenz vorgestellt worden.
- Seine Familie habe ihn beim Wechsel in die USA unterstützt.
- Dabei hätten ihnen die guten Erfahrungen mit Land und Leuten an der WM geholfen.
Rund eine Woche nach dem WM-Final wird bekannt: Der Platzverweis von Nati-Star Breel Embolo im Viertelfinal gegen Argentinien war regelwidrig. «Das tut weh», sagt der SFV.
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Und Embolo selber sagt an der ersten Pressekonferenz bei seinem neuen Club: Ein Trost sei das nicht.
«Wir sind ausgeschieden.» Der Stürmer erklärt die Gefühlslage der Nati nach dem Aus: «Wir waren sauer, weil wir wussten, dass wir mit elf Mann hätten gewinnen können. Aber es hilft nicht.»

Der Halbfinal hätte in Atlanta stattgefunden – und dort wird Breel Embolo künftig seine Heimspiele bestreiten. «Ich freue mich auf meinen ersten Auftritt hier», so Embolo.
Breel Embolo: «Grosser Schritt für mich und meine Familie»
Die WM in den USA habe bei ihm selber nicht so einen grossen Einfluss auf den Wechsel in die MLS gehabt. «Eine WM ist immer speziell und einmalig. Der Einfluss auf meine Familie war aber grösser. Wir kamen in Berührung mit dem Land und den offenen Menschen.»
Nach den Ferien habe er sich dann für den Wechsel entschieden. «Es ist ein grosser Schritt für mich und meine Familie, das hat Zeit gebraucht.» Seine Frau und seine Kinder seien offen gewesen, das habe ihm geholfen.

«Meine Kinder denken immer noch, dass wir an der WM sind. Ich muss sie wohl zuerst in die Schule bringen, damit sie es ganz verstehen», lacht der Basler.
2017 gewinnt Atlanta letztmals die MLS. Für Embolo ist klar: «Es ist ein grosser Club, die Einrichtungen sind grossartig. Wir wollen wieder erfolgreich sein.»
Auf sein Debüt muss Breel Embolo aber noch einige Tage warten. Einerseits fehlt noch die Arbeitserlaubnis, wie Sportdirektor Chris Henderson erklärt. «Unser Immigration-Team arbeitet daran, Breel hat noch ein Visum von der WM. In den nächsten zehn Tagen sollte es geregelt sein.»
Diese Zeit hilft dem 29-Jährigen auch, um ganz fit zu werden: Er ist derzeit noch angeschlagen. «Es ist nichts Ernstes. Ich trainiere noch individuell und freue mich auf das erste Training mit den neuen Kollegen.»
















