Bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München warnt der neue Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn vor Investoren-Geld.
«Wir werden auch weiter unseren eigenen Bayern-Weg gehen», sagt der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn auf der Jahreshauptversammlung. Foto: Felix Hörhager/dpa
«Wir werden auch weiter unseren eigenen Bayern-Weg gehen», sagt der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn auf der Jahreshauptversammlung. Foto: Felix Hörhager/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In München findet die Jahreshauptversammlung von Bayern München statt.
  • Der neue Boss Oliver Kahn warnte dabei vor Investoren-Geld.

Der neue Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn hat bei seiner Premierenrede auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern gesprochen. Dabei hat er in München vor dem Gebaren der Investorenclubs in Europa gewarnt.

«Wir erleben gerade den fundamentalsten Wandel, den der Fussball je erlebt hat. Deshalb kämpfen wir an vorderster Front, dass es nicht sein kann, dass Investoren unbegrenzt Geld in Clubs pumpen können.»

Das sagte der 52 Jahre alte Ex-Nationaltorhüter Kahn. Er hatte im vergangenen Sommer Karl-Heinz Rummenigge an der Spitze der FC Bayern AG abgelöst.

«Bei uns bestimmt keine Investorengruppe oder ein Multimillionär», betonte Kahn, der den Mitgliedern versprach: «Wir werden auch weiter unseren eigenen Bayern-Weg gehen.»

Die von einigen internationalen Topclubs wie Real Madrid, Barcelona oder Juventus immer noch angestrebte «European Super League» ist gescheitert. Sie sei jüngst zurecht «innerhalb von 48 Stunden kollabiert», sagte der Bayern-Chef in seiner Rede: «Denn das wäre das Ende des Fussballs gewesen, wie wir ihn kennen.»

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