Argentinier wird wegen Vinicius-Beleidigung für WM gesperrt
Die Sperre gegen Gianluca Prestianni – der Vinicius in der Champions League beleidigte – wird auf die WM ausgeweitet. Kostet ihn das sogar die WM-Teilnahme?

Das Wichtigste in Kürze
- Eine rassistische Beleidigung gegen Vinicius brachte Gianluca Prestianni eine Sperre ein.
- Diese wird nun von der FIFA übernommen – damit sind die ersten zwei WM-Spiele betroffen.
- Damit könnte für den 20-jährigen Argentinier nun sogar die WM-Teilnahme in Gefahr sein.
Im Hinspiel der Champions-League-Zwischenrunde leistete sich Gianluca Prestianni einen folgenschweren Aussetzer. Der Benfica-Spieler beleidigt Reals Vinicius vermeintlich rassistisch, kommt dafür auf dem Feld aber ungeschoren davon.

Doch im Nachgang wurde der 20-Jährige gesperrt – das Rückspiel gegen die Königlichen verpasst er. Und nun droht ihm die Beleidigung die WM 2026 zu kosten. Denn auf Antrag der UEFA übernimmt die FIFA eine ausgesprochene Sechs-Spiele-Sperre.
Weil drei Spiele davon auf Bewährung ausgesetzt sind, bleiben noch zwei. Das bedeutet: Erst im letzten WM-Gruppenspiel könnte Prestianni eingesetzt werden. Möglich, dass ihn Weltmeister-Trainer Lionel Scaloni unter diesen Umständen gar nicht aufbietet.

Zum Zeitpunkt der Beleidigung hielt sich Prestianni das Trikot vor den Mund. Vor Konsequenzen hat das den Youngster aber nicht geschützt. Vielmehr könnte ihn die Sperre «wegen diskriminierenden Verhaltens» sein WM-Debüt kosten.












