Am Rande des WM-Qualifikationsspiels zwischen Albanien und Polen gab es unschöne Szenen. Bei beiden Fanlagern sei es zu Fehlverhalten gekommen.
Polens Spieler schützen sich vor den Flaschenwürfen durch albanische Fans. Foto: Franc Zhurda/AP/dpa
Polens Spieler schützen sich vor den Flaschenwürfen durch albanische Fans. Foto: Franc Zhurda/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Albanien und Polen kam es zu Ausschreitungen.
  • Der albanische Fussballverband sieht bei beiden Fanlagern klares Fehlverhalten.

Am Rande des WM-Qualifikationsspiels zwischen Albanien und Polen gab es unschöne Szenen. Der albanische Fussballverband sieht bei beiden Fanlagern klares Fehlverhalten.

Der albanische Fussball-Verband hat das Verhalten seiner Fans im WM-Qualifikationsspiel gegen Polen beklagt, gleichzeitig aber auch die Anhänger der Gäste der Provokation beschuldigt.

Fans warfen Plastikflaschen auf Spieler

Die Albaner hatten die Begegnung am 12. Oktober mit 0:1 verloren. Nach dem Siegtreffer durch Karol Swiderski (77. Minute) war das Spiel für gut 20 Minuten unterbrochen worden. Zuschauer hatten Wasserflaschen aus Plastik auf die jubelnden Polen geworfen. Das Team um Weltfussballer Robert Lewandowski hatte daraufhin das Spielfeld im Air Albania Stadion verlassen.

Der Fussball-Weltverband FIFA hatte am Tag danach Ermittlungen eingeleitet. «Die Vorfälle ehren Albanien und seine wunderbaren Fans überhaupt nicht», erklärte der albanische Verband nun in einer Mitteilung. «Wir hatten 22.000 tolle Fans und nur einige wenige haben das getrübt, was unser Team bislang erreicht hat.»

Albaner werfen Fans «andauernde Provokation» vor

Die Albaner warfen allerdings den polnischen Fans eine «andauernde Provokation und ein sehr aggressives Verhalten» vor. Die polnischen hätten die albanischen Fans in zwei Stadion-Bereichen wiederholt mit Gegenständen beworfen. «Wir haben keine gewalttätigen Fans», hiess es weiter.

Die Albaner sind mit 15 Punkten nach der Niederlage Dritter der Gruppe I. Das polnische Team von Trainer Paulo Sousa kletterte mit 17 Zählern auf Platz zwei, drei Punkte hinter Spitzenreiter England.

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