Zürcher Riedi erneut verletzt: «Vierte OP in zwei Jahren»
Leandro Riedi (24) wird auf seinem Weg in die Top 100 der Tennis-Weltrangliste erneut ausgebremst. Eine Handgelenksverletzung setzt den Zürcher ausser Gefecht.

Das Wichtigste in Kürze
- Leandro Riedi muss sich am Handgelenk operieren lassen und fällt lange aus.
- «Meine vierte Operation in den letzten zwei Jahren», schreibt das Zürcher Tennis-Ass.
- Zuletzt hatte er in Südkorea «mein bestes Tennis seit langer Zeit» gespielt.
- Einmal mehr wird der Zürcher auf dem Weg in die Top 100 von einer Verletzung gestoppt.
An den US Open 2025 hatte die Schweiz völlig unverhofft einen Spieler im Achtelfinal eines Herren-Grand-Slam-Turniers. Als Qualifikant reihte Leandro Riedi in New York gleich sechs Siege aneinander und feierte den grössten Erfolg seiner Karriere.

Wie schon so oft zuvor fiel der Zürcher daraufhin aber mehrere Monate verletzt aus. Doch 2026 startete er einen neuen Angriff auf die Top 100. Bis auf Platz 116 ist der 24-Jährige geklettert – nun folgt der nächste grosse Rückschlag.
Nächste Operation nötig
Er schreibt auf Instagram: «Heute steht meine vierte Operation in den letzten zwei Jahren an.» Grund dafür sei eine ernste Verletzung am linken Handgelenk. «Das tut richtig weh – auch mental. Es ist hart zu akzeptieren, schon wieder so lange von der Tour weg zu sein.»

Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht. Eigentlich hätte der zuletzt formstarke Riedi in dieser Woche in der Qualifikation um seine zweite Wimbledon-Teilnahme spielen wollen. Im April gewann er das Challenger-125-Turnier in Busan und erreichte in Gwangju den Halbfinal.
Riedi verspricht: «Wir sehen uns»
Riedi schreibt dazu: «Ich habe mein bestes Tennis seit sehr langer Zeit gespielt. Und noch wichtiger: Endlich habe ich mich wieder wie ich selbst gefühlt.» Ausgerechnet auf diese positive Phase folgt die nächste schlimme Verletzung.

Seit seinem Profi-Debüt vor sechs Jahren wird Riedi immer wieder von körperlichen Problemen ausgebremst. Er verspricht aber: «Ich verabschiede mich nicht vom Tennis – sondern drücke einfach Pause. Wir sehen uns.»








