140-Mio.-Mann zu City: Das waren die Deadline-Day-Knaller

Simon Huber
Simon Huber

Grossbritannien,

Der Deadline Day sorgte am Dienstag für hektische Last-Minute-Deals in ganz Europa. Die Premier League stellte dabei einen neuen Ausgabenrekord auf.

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Manchester City verpflichtet Chelsea-Captain Enzo Fernandez am Deadline-Day für 140 Millionen Franken. - Instagram /@mancity

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Premier League gibt diesen Sommer rund 3,9 Milliarden Franken für Transfers aus.
  • Manchester City sichert sich die Dienste von Enzo Fernández für rund 140 Millionen Franken.
  • Die Schweizer Super League gibt im Vergleich rund 43 Millionen Franken aus.

Der Deadline Day am 1. September bringt in den europäischen Top-Ligen nochmals richtig Bewegung in den Transfermarkt.

Zahlreiche grosse Namen wechseln in letzter Minute den Klub, angeführt von der Premier League, die einen neuen Ausgabenrekord aufstellt.

Manchester City schlägt am teuersten zu

Manchester City krönt seine Einkaufstour mit der Verpflichtung von Enzo Fernández. Der Argentinier wechselt von Chelsea für rund 140 Millionen Franken, ein britischer Rekordtransfer. Dazu holen die Citizens auch noch Iliman Ndiaye von Everton für rund 73 Millionen Franken.

Bei Chelsea und Tottenham geht es unterdessen ebenfalls turbulent zu: Mykhaylo Mudryk wechselt leihweise von Chelsea zu Tottenham, während Jack Grealish von Manchester City ebenfalls auf Leihbasis zu Everton wechselt.

fc barcelona
Gabriel Jesus schliesst sich dem FC Barcelona an. - Instagram /@fcbarcelona

Aston Villa schlägt bei Ibrahim Mbaye zu, der von PSG für rund 53 Millionen Franken kommt. Barcelona verstärkt sich mit Gabriel Jesus von Arsenal für rund 9,6 Millionen Franken.

Auch Bundesliga mit Last-Minute-Deals

In Deutschland schliesst das Transferfenster bereits um 20 Uhr. Borussia Dortmund reagiert kurzfristig auf eine Verletzung und leiht sich Ethan Nwaneri von Arsenal aus.

Nick
Nick Woltemade wechselt per Leihe von Newcastle United zu Juventus Turin. - Instagram /@juventus

Bayer Leverkusen tätigt mit Guéla Doué von Racing Strassburg für bis zu 35,6 Millionen Franken seinen bisherigen Rekordtransfer. Nick Woltemade wechselt leihweise von Newcastle zu Juventus.

Premier League mit Rekordausgaben

Wie Zahlen von «Transfermarkt» zeigen, gibt die Premier League diesen Sommer rund 3,9 Milliarden Franken für Transfers aus. Das ist mit Abstand der höchste Wert Europas.

Verfolgst du die Transfer-Gurus im Netz?

Die Serie A folgt mit rund 1,1 Milliarden Franken. Die Bundesliga liegt bei rund 743 Millionen Franken, als einzige grosse Liga mit positivem Saldo. La Liga gibt rund 718 Millionen Franken aus, die Ligue 1 rund 570 Millionen Franken.

Schweizer Super League deutlich kleiner

Die Schweizer Super League gibt im Vergleich nur rund 43 Millionen Franken aus, bei Einnahmen von rund 87 Millionen Franken. Damit erzielen die Klubs einen positiven Saldo von rund 45 Millionen Franken. Das ist deutlich abgeschlagen hinter den grossen Ligen, aber finanziell solide.

Kommentare

User #4028 (nicht angemeldet)

Mit 140 Millionen Euro könnte man hungernde Kinder ernähren, aber man gibt sie lieber für einen unbedeutenden Kicker aus. Demut, Moral und Ethik scheint es in der Premier League nicht mehr zu geben. Aus diesem Grund interessiert mich alles aus der Premier League überhaupt nicht.

User #4028 (nicht angemeldet)

Mir muss keiner mehr sagen, dass bei einer Transfersumme von 140 Millionen für einen Spieler wie Enzo Fernandez, der höchstens durch grobes Einsteigen aufgefallen ist, nicht im im grossen Stil schmutziges Geld gewaschen wird. Kann die Leute, die sich teure Bluewin Abos kaufen um die langweiligen CL-Spiele zu schauen beim besten Willen nicht verstehen.

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