140-Mio.-Mann zu City: Das waren die Deadline-Day-Knaller
Der Deadline Day sorgte am Dienstag für hektische Last-Minute-Deals in ganz Europa. Die Premier League stellte dabei einen neuen Ausgabenrekord auf.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Premier League gibt diesen Sommer rund 3,9 Milliarden Franken für Transfers aus.
- Manchester City sichert sich die Dienste von Enzo Fernández für rund 140 Millionen Franken.
- Die Schweizer Super League gibt im Vergleich rund 43 Millionen Franken aus.
Der Deadline Day am 1. September bringt in den europäischen Top-Ligen nochmals richtig Bewegung in den Transfermarkt.
Zahlreiche grosse Namen wechseln in letzter Minute den Klub, angeführt von der Premier League, die einen neuen Ausgabenrekord aufstellt.
Manchester City schlägt am teuersten zu
Manchester City krönt seine Einkaufstour mit der Verpflichtung von Enzo Fernández. Der Argentinier wechselt von Chelsea für rund 140 Millionen Franken, ein britischer Rekordtransfer. Dazu holen die Citizens auch noch Iliman Ndiaye von Everton für rund 73 Millionen Franken.
Bei Chelsea und Tottenham geht es unterdessen ebenfalls turbulent zu: Mykhaylo Mudryk wechselt leihweise von Chelsea zu Tottenham, während Jack Grealish von Manchester City ebenfalls auf Leihbasis zu Everton wechselt.

Aston Villa schlägt bei Ibrahim Mbaye zu, der von PSG für rund 53 Millionen Franken kommt. Barcelona verstärkt sich mit Gabriel Jesus von Arsenal für rund 9,6 Millionen Franken.
Auch Bundesliga mit Last-Minute-Deals
In Deutschland schliesst das Transferfenster bereits um 20 Uhr. Borussia Dortmund reagiert kurzfristig auf eine Verletzung und leiht sich Ethan Nwaneri von Arsenal aus.

Bayer Leverkusen tätigt mit Guéla Doué von Racing Strassburg für bis zu 35,6 Millionen Franken seinen bisherigen Rekordtransfer. Nick Woltemade wechselt leihweise von Newcastle zu Juventus.
Premier League mit Rekordausgaben
Wie Zahlen von «Transfermarkt» zeigen, gibt die Premier League diesen Sommer rund 3,9 Milliarden Franken für Transfers aus. Das ist mit Abstand der höchste Wert Europas.
Die Serie A folgt mit rund 1,1 Milliarden Franken. Die Bundesliga liegt bei rund 743 Millionen Franken, als einzige grosse Liga mit positivem Saldo. La Liga gibt rund 718 Millionen Franken aus, die Ligue 1 rund 570 Millionen Franken.
Schweizer Super League deutlich kleiner
Die Schweizer Super League gibt im Vergleich nur rund 43 Millionen Franken aus, bei Einnahmen von rund 87 Millionen Franken. Damit erzielen die Klubs einen positiven Saldo von rund 45 Millionen Franken. Das ist deutlich abgeschlagen hinter den grossen Ligen, aber finanziell solide.












