BP macht Ian Tyler dauerhaft zum Verwaltungsratschef
Der britische Ölkonzern BP hat Ian Tyler dauerhaft zum Verwaltungsratschef ernannt. Er hatte den Posten seit Ende Mai bereits interimistisch inne, nachdem sein Vorgänger Albert Manifold wegen schwerwiegender Bedenken hinsichtlich seiner Amtsführung abgesetzt worden war.

Tyler sei nach einer umfassenden Suche mit internen und externen Kandidaten ausgewählt worden, teilte BP am Mittwoch mit. Er gehört dem Verwaltungsrat des Öl- und Gaskonzerns bereits seit April 2025 als nicht-exekutives Mitglied an und übernahm am 26. Mai dessen Führung auf Interimsbasis.
BP hatte Manifold damals mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Als Grund nannte der Konzern «schwerwiegende Bedenken» in Bezug auf zentrale Standards bei Unternehmensführung, Aufsicht und Verhalten. Medienberichten zufolge wurden ihm unter anderem ein aggressiver Umgang mit Mitarbeitern und die Überschreitung seiner Rolle als Verwaltungsratschef vorgeworfen. Manifold wies die Vorwürfe zurück.
Tyler ist zudem Verwaltungsratspräsident des irischen Baustoffhändlers Grafton Group. Seine definitive Ernennung bei BP folgt auf eine Reihe von Wechseln in der Führungsetage des britischen Energiekonzerns.














