100 Festnahmen: Gewalt-Eskalation bei Superclásico in Paraguay
Beim Superclásico zwischen Cerro Porteño und Olimpia kommt es in Paraguay zu Gewaltexzessen. Mehrere Polizisten werden verletzt, zahlreiche Ultras festgenommen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Superclásico zwischen Cerro Porteño und Olimpia in Paraguay wird abgebrochen.
- Nach einer halben Stunde kommt es nach Böller-Würfen zu Fan-Krawallen.
- Sechs Polizisten werden verletzt, rund 100 Personen werden festgenommen.
Beim Superclásico zwischen den Erzrivalen Cerro Porteño und Olimpia kam es am Sonntag in Paraguay zu schweren Ausschreitungen. Nach der Explosion von Böllern gerieten Anhänger beider Teams aneinander.
Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein. Daraufhin flohen Tausende Zuschauer aus den Rängen des Stadions Defensores del Chaco in Asunción auf das Spielfeld.
Laut lokalen Medien wurden sechs Polizisten in ein Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen soll schwer verletzt sein. Wie viele Fans verletzt wurden, ist noch unklar.
Behörden nehmen rund 100 Personen fest
Die Partie wurde vor rund 40'000 Zuschauern nach 29 Minuten abgebrochen. Etwa 100 Personen wurden festgenommen. Die lokalen Behörden erklärten gegenüber Medien: «Die Polizei hat sofort eingegriffen, um die Zuschauer zu schützen.»

Ein Sprecher des Innenministeriums ergänzte: «Die Verantwortlichen werden derzeit identifiziert und der Staatsanwaltschaft überstellt. Sie werden exemplarisch bestraft und erhalten künftig keinen Zutritt mehr zu Sportveranstaltungen.»
















