Meine TOP 4: Fischis Legenden
Nati-Trainer Patrick Fischer erzählt in «Meine 4 Legenden» über vier Persönlichkeiten, die einen grossen Einfluss auf ihn hatten.

In «Meine 4 Legenden» spricht Nati-Trainer Patrick Fischer (50) über vier Persönlichkeiten, die ihn geprägt haben.
1 – Marco Fischer
«Übers ganze Leben gesehen ist mein Bruder Marco ganz sicher sehr wichtig. Als kleinerer Bruder macht man gerne, was der grössere macht. Er begann mit dem Eishockey, also machte ich das auch.

Er wurde Eishockey-Profi und ich dann auch. Er war auch danach im Leben sehr interessiert und ambitioniert und ist für mich bis heute eine wichtige Stütze.»
2 – Peter Forsberg
«Der Schwede war eine Spieler-Legende, zu der ich einst aufschaute. Und wegen ihm wählte ich auch die Rückennummer 21. Er ist in meinen Augen der erste Europäer, dem in Nordamerika der komplette Respekt entgegengebracht wurde, weil er sehr vielseitig war und alles machen konnte.

Er wohnt mittlerweile ebenfalls in Zug, uns verbindet eine enge Freundschaft. Er ist mein Tenniskollege, wobei er da besser ist als ich, vor allem im Paddle.»
3 – Arno del Curto
«Er ist ein wichtiger Mensch, der mich gefördert und geprägt hat. Er wusste genau, wie ich ticke, hat an mich geglaubt, mich als Spieler gepusht und mir Verantwortung übertragen. Das hat gewirkt: Ich wurde seriös, trainierte richtig, wuchs als Spieler und als Mensch. Von ihm konnte ich auch einiges im Coaching abschauen und versuchen zu adaptieren. Dinge, die er gemacht hat und die für mich Sinn gemacht haben. Wir haben immer noch sehr viel Kontakt.»
4 – Die Natur
«Es tönt komisch, aber mein grösstes Vorbild ist die Natur, die Tierwelt, der Umgang miteinander. Das gibt mir am meisten Kraft, zudem schaue ich viel davon ab, das Verhalten verschiedener Tiere fasziniert mich. Das ist meine grösste Inspiration. Ich bin ein Meer-Typ und liebe das Wasser, aber ich liebe auch den Regenwald. Ich kann da viel beobachten und komme auf gute Ideen. Die Natur ist meine Inspirationsquelle und hilft mir beim Herunterfahren. Ich gehe bis heute regelmässig in den Amazonas. Ich liebe die Geräusche da, das Klima, die Feuchtigkeit, die Ruhe.»
















