Kevin Fiala war laut Nashville Predators Boss zu inkonstant

Antun Boskovic
Antun Boskovic

USA,

Die Nashville Predators transferieren Kevin Fiala zu Minnesota. Im Gegenzug erhalten sie Mikael Granlund. Der ist laut Predators-Boss der komplettere Spieler.

Kevin Fiala.
Kevin Fiala läuft ab sofort nicht mehr für die Nashville Predators auf- - AP Photo

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurz vor Ende des Transferfensters tradet Nashville Kevin Fiala zu Minnesota.
  • Der General Manager der Nashville Predators erklärt die Beweggründe hinter dem Transfer.

«Ich fühle mich wohl hier», sagte Kevin Fiala erst vor wenigen Tagen gegenüber Nau. Nun der Schock: Der Schweizer NHL-Stürmer wird in letzter Sekunde von den Nashville Predators nach Minnesota transferiert. Im Gegenzug erhält Nashville Mikael Granlund.

Zudem holen die Predators Wayne Simmonds von den Philadelphia Flyers. «Ich glaube, unser Team ist nun besser, als es vorher war», analysiert General Manager David Poile. Er habe die Mannschaft zudem etwas aufrütteln wollen.

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Am Samstag schwärmte Kevin Fiala noch im Nau-Interview von Nashville. - Nau

«Mikael Granlund ist der komplettere Spieler als Kevin Fiala»

«Es ist enttäuschend, wenn du einen jungen Spieler aufgibst», so Poile. Wenn man jemanden drafte, sei das Ziel immer, dass der Spieler seine ganze Karriere im Verein verbringe. Das sei jedoch unrealistisch.

«Kevin Fiala hat angedeutet, dass er ein richtig guter Spieler sein kann. Aber er war ein bisschen zu inkonstant», erklärt Poile den Transfer. Und: «Ich denke, Granlund ist der vielseitigere und komplettere Spieler.»

Dennoch vielversprechende Zukunft

Damit dürfte der Nashville-Manager auch die Defensiv-Fähigkeiten des 27-jährigen Finnen ansprechen. Im Gegensatz zu Fiala ist er auch als Center einsetzbar. Punktemässig kommen beide Spieler auf etwa einen halben Skorerpunkt pro Spiel.

Nichtsdestotrotz glaubt Poile weiterhin an das Potenzial des 22-jährigen Schweizers. «Er wird ein Goalgetter sein, keine Frage. Das werden wir uns in den nächsten Jahren anhören müssen, da er noch so jung ist.»

In Minnesota freuen sie sich auf jeden Fall auf ihren neuen Spieler. «Er hat eine einzigartige Übersicht auf dem Eis. Fiala passt zu dem, was wir künftig tun wollen», ist Wild-Manager Paul Fenton voll des Lobes.

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