Ruderer müssen in Australien durch Krokodil-Fluss!
Bei den Olympischen Spielen müssen die Ruderer und Kanuten in einem Fluss mit Krokodilen antreten. Die Behörden wollen einige der Tiere entfernen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Ruder- und Kanu-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2032 finden im Fitzroy River statt.
- Dieser Fluss ist auch für seine Süsswasserkrokodile bekannt.
- Die Regionalregierung plant, grosse und gefährliche Tiere gezielt zu entfernen.
Das könnten ganz interessante Olympische Spiele für die Ruderer und Kanuten werden: Bei den Spielen 2032 in Australien finden die Rennen auf dem Fitzroy River statt – einem für Süsswasserkrokodile bekannten Fluss.
Die Regionalregierung des Bundesstaats Queensland gab bekannt, dass der Abschnitt bei Rockhampton bestätigt wurde. Zuvor sei eine internationale technische Prüfung abgeschlossen worden. Auch die Ruder- und Kanu-Weltverbände hätten den Standort gebilligt.
Im März 2025 wurde bekannt, dass der Fitzroy River als Standort geprüft wird. Damals gab es grossen Widerstand. 500 Athleten sprachen sich in einem offenen Brief dagegen aus.
Zum einen spielen die Süsswasserkrokodile eine wichtige Rolle bei den Bedenken. Zum anderen sorgen starke Strömungen, häufige Überschwemmungen und hohe Sedimentmengen für Unsicherheiten.
Doch die Analyse kam nun zum Schluss, dass all das keine Probleme seien. Laut der Regionalregierung gibt es einen 2,7 Kilometer langen Abschnitt, der sich für die Wettbewerbe eignet.
Und für die Krokodile haben die Behörden einen Plan: Grosse Tiere oder solche mit gefährlichem Verhalten sollen gezielt entfernt werden.




















