MotoGP: Starterfeld für 2027 mit fünf Rookies – aber ein Name fehlt
Das Starterfeld der MotoGP für die kommende Saison ist komplett, fünf Neulinge steigen in die Königsklasse auf. Für den angehenden Moto2-Champ ist kein Platz.

Das Wichtigste in Kürze
- Das MotoGP-Starterfeld für die erste Saison mit dem neuen 850er-Reglement ist seit Mittwoch komplett.
- Fünf Rookies sind neu in der Königsklasse mit am Start, vier von ihnen steigen aus der Moto2 auf.
- Einer geht aber leer aus – ausgerechnet Moto2-WM-Leader Manu Gonzalez findet keinen Platz.
Die Saison 2027 wird in der MotoGP praktisch alles auf den Kopf stellen: Die Motorräder setzen künftig auf 850-Kubik-Triebwerke statt der bisherigen 1000-Kubik-Motoren, auch die Aerodynamik wird beschnitten. Hinzu kommen neue Reifen von Pirelli statt wie bisher von Michelin.
Hinzu kommt ein heiteres Stühlerücken: Nur fünf Fahrer bleiben bei ihren derzeitigen Teams – Der Rest des Starterfeldes wird komplett neu gemischt. Für Kontinuität sorgen einzig Marc Márquez, Marco Bezzecchi, Raul Fernandez, Johann Zarco und Toprak Razgatlioglu.
Das MotoGP-Starterfeld 2027
Ducati: Marc Márquez - Pedro Acosta
Aprilia: Marco Bezzecchi - Pecco Bagnaia
Honda: Fabio Quartararo - David Alonso*/Diogo Moreira*
KTM: Alex Márquez - Fabio Di Giannantonio
Yamaha: Jorge Martin - Ai Ogura
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Gresini-Ducati: Joan Mir - Dani Holgado
VR46-Ducati: Fermin Aldeguer - Nicolo Bulega
Trackhouse-Aprilia: Enea Bastianini - Raul Fernandez
LCR-Honda: Johann Zarco - David Alonso*/Diogo Moreira*
Tech3-KTM: Luca Marini - Senna Agius
Pramac-Yamaha: Toprak Razgatlioglu - Izan Guevara
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*Vertrag mit Honda - ob LCR oder Werksteam, ist offen
Seit Mittwoch ist auch offiziell, welche vier Piloten aus der Moto2 aufsteigen: David Alonso, Dani Holgado, Izan Guevara und Senna Agius schaffen den Sprung in die MotoGP. Hinzu kommt der aktuelle Superbike-Dominator Nicolò Bulega als Quereinsteiger und fünfter Rookie.

Motorrad-Fans fällt auf der Liste der Neulinge in der Königsklasse eine schmerzhafte Absenz auf: Für den Moto2-WM-Leader und fünffachen Saisonsieger Manuel Gonzalez ist erneut kein Platz. Wie schon im Vorjahr schaut der Spanier bei der Verteilung der MotoGP-Plätze durch die Finger.
Kein Platz für Gonzalez in der MotoGP
Der Spanier war 2024 WM-Dritter in der Moto2, im Vorjahr Vizeweltmeister hinter Jetzt-Honda-Pilot Diogo Moreira. Dass ihm 2026 noch jemand den Titel abjagt, wie letzte Saison der Brasilianer, wirkt unwahrscheinlich. Und für Trackhouse-Aprilia durfte er sogar schon ein MotoGP-Bike testen. Warum also geht der 24-Jährige in Sachen Motorrad-Königsklasse leer aus?

Da ist zum Einen das Alter: Gonzalez ist zwei Jahre älter als der älteste Moto2-Aufsteiger Guevara, vier Jahre älter als Alonso. Und anders als etwa Alonso oder Holgado ist der Spanier nicht erst seit zwei Jahren in der Moto2. 2026 ist seine fünfte volle Saison in der mittleren WM-Klasse.
Wie Zarco als Moto2-Doppelweltmeister in die MotoGP?
Und auch der spanische Pass dürfte dem WM-Leader nicht weiterhelfen: Spanien ist im Starterfeld der Königsklasse prominent vertreten, zum Leidwesen der MotoGP-Verantwortlichen. Anders die Lage bei Agius, dessen australischer Reisepass angesichts des vieldiskutierten Adelaide-GP im nächsten Jahr nicht schadet …

Ein kleines Trostpflaster für Gonzalez: Er wäre nicht der erste Moto2-Weltmeister, der seinen Titel notgedrungen verteidigen muss. Das machte einst auch Johann Zarco so, der als Doppel-Weltmeister mit 26 Jahren den Aufstieg schaffte. Und der Franzose legte ja auch keine schlechte Karriere hin …
















