Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Partner Pfizer spenden Corona-Impfstoff für Athleten, Trainer und Betreuer, die an den Olympischen Spielen und den anschliessenden Paralympics in Tokio teilnehmen.
Biontech und Pfizer spenden Corona-Impfstoff für Olympia-Athleten, Trainer und Betreuer. Foto: Alex Zea/EUROPA PRESS/dpa
Biontech und Pfizer spenden Corona-Impfstoff für Olympia-Athleten, Trainer und Betreuer. Foto: Alex Zea/EUROPA PRESS/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Die Auslieferung der ersten Dosen an die teilnehmenden Delegationen soll nach Möglichkeit Ende Mai beginnen, um sicherzustellen, dass die Delegationen die zweiten Dosen vor der Ankunft in Tokio erhalten», teilte das IOC mit.

Dies teilte das Internationale Olympische Komitee mit. Im Rahmen der Vereinbarung werden sich die Unternehmen und das IOC mit den Nationalen Olympischen Komitees auf der ganzen Welt abstimmen, um den lokalen Bedarf an Impfstoffdosen für nationale Olympia-Delegationen zu ermitteln und zu decken, hiess es in der IOC-Mitteilung.

«Die Auslieferung der ersten Dosen an die teilnehmenden Delegationen soll nach Möglichkeit Ende Mai beginnen, um sicherzustellen, dass die Delegationen die zweiten Dosen vor der Ankunft in Tokio erhalten», teilte das IOC mit. Diese gespendeten Impfdosen würden zusätzlich zu denen bereitgestellt, die im Rahmen von Vereinbarungen mit Regierungen weltweit geliefert werden.

Die Spende von Impfstoffdosen werde die Versorgung der nationalen Bevölkerungen mit Covid-19-Dosen nicht beeinträchtigen. «Diese Impfstoffspende ist ein weiteres Instrument in unserem Massnahmenkatalog, um die Olympischen und Paralympischen Spiele für alle Teilnehmer sicher zu machen und um Solidarität mit unseren liebenswürdigen japanischen Gastgebern zu zeigen», sagte IOC-Präsident Thomas Bach. «Wir laden die Athleten und Delegationen der kommenden Olympischen und Paralympischen Spiele ein, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Impfstoff anzunehmen, wo und wann immer es möglich ist.»

Indem sie sich impfen lassen würden, könnten sie eine starke Botschaft aussenden, dass es beim Impfen nicht nur um die persönliche Gesundheit gehe, sondern auch um Solidarität und Rücksichtnahme auf das Wohlergehen anderer in ihren Gemeinschaften, hiess es. Im März hatte IOC-Chef Bach noch angekündigt, für die Sommerspiele vom 23. Juli bis 8. August und die Winterspiele 2022 in Peking Impfstoff in China zu kaufen.

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