Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli schlägt zurück

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Lausanne,

Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli wehrt sich. Mehr als drei Monate nach der Veröffentlichung des Meylan-Berichts ist sie der Ansicht, dass ihr Recht auf Anhörung nicht gewahrt wurde.

Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli ist der Ansicht, dass ihr Recht auf Anhörung nicht gewahrt wurde. (Archivbild)
Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli ist der Ansicht, dass ihr Recht auf Anhörung nicht gewahrt wurde. (Archivbild) - KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Auf Antrag der Mitte-Staatsrätin haben eine Professorin der Universität Genf und ein weiterer Professor der Universität Zürich geprüft, «ob die sich aus dem Verwaltungsrecht ergebenden Verfahrensgarantien» im Rahmen der Untersuchung des ehemaligen Kantonsrichters Jean-François Meylan eingehalten wurden.

Das Rechtsgutachten kommt zum Schluss, dass ihr Recht auf Anhörung «schwer wiegend verletzt» wurde, wie Dittli am Freitag in einer persönlichen Erklärung ausführte. Sie lud die Presse ein, um weitere Einzelheiten bekannt zu geben.

Der Meylan-Bericht wurde am 24. April veröffentlicht. Darin wurde insbesondere aufgezeigt, dass Dittli eine Vereinbarung mit dem ehemaligen Präsidenten der Ländlichen Bodenkommission I unterzeichnet hatte, mit dem sie in Konflikt stand.

Kommentare

User #1568 (nicht angemeldet)

Was ist das Problem ? Eine junge Deutschschweizerin ist erfolgreich in der ach so offenen Welschschweiz.

User #5926 (nicht angemeldet)

Was hier im Umgang mit der Politikerin Valérie Dittli abgeht, ist eine politische Hexenjagd, wie man sie in der Schweiz sonst nur von Linksgrünen gegen missliebige SVP-Politiker kennt. Und in den USA gegen Trump. Sich nicht kleinkriegen zu lassen, das braucht unerhörte mentale Stärke. Ich wünsche Frau Dittli viel Kraft.

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