Simone Biles wird die Wettkämpfe am Sprung und Stufenbarren nicht absolvieren. Die Teilnahme am Boden und Schwebebalken ist noch unklar.
US-Superstar Simone Biles verzichtet in Tokio auch auf die Finals am Sprung und am Stufenbarren. Foto: Marijan Murat/dpa
US-Superstar Simone Biles verzichtet in Tokio auch auf die Finals am Sprung und am Stufenbarren. Foto: Marijan Murat/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Simone Biles verzichtete auf weitere Olympia-Wettkämpfe.
  • Am Boden und Schwebebalken wird sie eventuell teilnehmen. Die Entscheidung steht noch aus.
  • Biles hat den Team-Wettkampf wegen mentaler Probleme abgebrochen.

Turnerin Simone Biles verzichtet nach dem Rückzug für den Mehrkampf-Final an Olympia 2021 auch den Sprung und den Stufenbarren. Einen Tag zuvor war die viermalige Olympiasiegerin aus dem Mehrkampf-Final nach nur einem Gerät ausgestiegen.

Dies habe die 24 Jahre alte US-Turnerin nach Beratungen mit dem Medizinerteam entschieden, teilte der US-Turnverband mit. Es solle nun täglich bewertet werden, ob Biles in den Finals am Boden und Schwebebalken an den Start gehen werde. Biles hatte zuvor am Mittwoch wegen mentaler Probleme ihren Start im Einzel-Mehrkampf in Tokio abgesagt.

Simone Biles
Simone Biles spricht öffentlich über ihre mentalen Probleme. - instagram/simonebiles

Einen Tag zuvor war die viermalige Olympiasiegerin aus dem Mehrkampf-Finale nach nur einem Gerät ausgestiegen. Biles hatte anschliessend von mentalen Problemen berichtet.

«Ich sage, die mentale Gesundheit steht an erster Stelle. Daher ist es manchmal in Ordnung, die grossen Wettbewerbe sogar auszusitzen, um sich auf sich selbst zu konzentrieren. Es zeigt, wie stark du als Wettkämpfer und Person wirklich bist anstatt sich einfach durchzukämpfen.» Dies hatte Biles gesagt und sprach vom «Kampf gegen Dämonen» vor dem Wettkampf.

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