Infantino bekommt von Putin russischen Freundschaftsorden

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Russland,

Mehr als ein halbes Jahr nach der Weltmeisterschaft in Russland will Kremlchef Wladimir Putin gemeinsam mit der FIFA mehr in den Fussball investieren.

FIFA-Präsident Gianni Infantino bei einem Treffen im Kreml mit dem russischen Präsident Wladimir Putin. Foto: Yuri Kadobnov/POOL AFP
FIFA-Präsident Gianni Infantino bei einem Treffen im Kreml mit dem russischen Präsident Wladimir Putin. Foto: Yuri Kadobnov/POOL AFP - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland hatte für die WM im vergangenen Sommer zwölf Stadien renoviert oder neu gebaut.

«Wir müssen jetzt alles daran setzen, die WM effektiv zu nutzen», sagte Putin in Moskau bei einem Treffen mit dem Chef des Weltverbandes, Gianni Infantino. Besonders junge Menschen sollten weiter für den Sport begeistert werden. Putin bedankte sich dabei für die Unterstützung der FIFA von der Vorbereitung bis zum Finale im Juli 2018. Dafür werde er Infantino mit dem russischen Freundschaftsorden auszeichnen, sagte Putin einer Mitteilung des Kremls zufolge am Mittwoch.

Russland hatte für die WM im vergangenen Sommer zwölf Stadien renoviert oder neu gebaut. Kritiker hatten immer wieder bemängelt, es gebe kein Konzept für die Nutzung der teuren Anlagen nach dem Turnier. In Russland entwickelte sich zudem eine Euphorie für die russische Nationalmannschaft, als diese vollkommen unerwartet das Viertelfinale erreichte.

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