Weltcup-Final: Schweizer im Lillehammer-Training im Hintertreffen
Die Schweizer Abfahrts-Stars fahren im ersten Training beim Weltcup-Final mit angezogener Handbremse. Denn um viel geht es in Lillehammer nicht mehr.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Abfahrts-Stars bestreiten in Lillehammer das letzte Rennen des Jahres.
- Im ersten Training beim Weltcup-Final ist man im Schongang unterwegs.
- An der Spitze ist die Entscheidung gefallen – Niels Hintermann gibt seine Dernière.
Beim Weltcup-Final geht es für die Schweizer Abfahrer um nicht mehr viel: Marco Odermatt hat die kleine Kristallkugel bereits in Courchevel fixiert. Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen kann noch den zweiten Rang fixieren.
Entsprechend ist die Luft vor dem letzten Rennen in Lillehammer schon ein wenig draussen. Das zeigt sich auch im ersten Training am Donnerstag: Stefan Rogentin fährt als Neunter mit 73 Hundertstelsekunden Rückstand den Trainingsschnellsten Miha Hrobat als einziger Schweizer in die Top-10.
Alexis Monney und Marco Odermatt belegten mehr als eine Sekunde hinter Hrobat die Plätze 14 und 15. Alessio Miggiano klassierte sich auf Rang 20. Justin Murisier und Niels Hintermann büssten mehr als zwei Sekunden ein, von Allmen als Trainings-Letzter sogar 3,10 Sekunden.

Für Hintermann ist es die Abschieds-Vorstellung im alpinen Skiweltcup, der Zürcher hatte in Courchevel seinen Rücktritt verkündet. Seine einzigen beiden Weltcupsiege holte er ausgerechnet in Kvitfjell, rund 50 Kilometer von Lillehammer.













