Nach der missglückten Protestaktion vor dem ersten EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft hat sich Greenpeace bei ihren Förder-Mitgliedern entschuldigt.
Euro 2020
Ein Greenpeace-Aktivist landet auf dem Feld vor der Deutschland gegen Frankreich an der Euro 2020. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor dem EM-Gruppenspiel Deutschland gegen Frankreich kam es zu einem Zwischenfall.
  • Ein Greenpeace-Aktivist landete mit einem Gleitschirm im Allianz Stadion in München.

«Im Namen von Greenpeace möchte ich hiermit noch einmal ausdrücklich bei den Betroffenen dieser Notlandung um Verzeihung bitten», heisst es in einer E-Mail von Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. Die Umweltschutzorganisation übernehme die volle Verantwortung und werde «alles daran setzen, dass so etwas nie wieder passiert».

Ein 38 Jahre alter Mann aus Pforzheim in Baden-Württemberg war kurz vor dem Anpfiff des Spiels der Euro 2020 zwischen Deutschland und Frankreich (0:1) am Dienstagabend auf dem Spielfeld notgelandet und hatte im Landeanflug zwei Männer verletzt, die ins Krankenhaus kamen.

Beide hatten die Klinik bis Freitag wieder verlassen. Die Polizei bestätigte ausserdem, dass es einen Hinweis der Umweltorganisation auf die Aktion gegeben habe - allerdings erst, als der Pilot schon im Landeanflug gewesen sei. Eigentlich wollte Greenpeace mit der Aktion gegen Sponsor Volkswagen protestieren.

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