Doping: Über «100 starke Fälle» in Moskauer Daten entdeckt

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Lausanne,

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat bei der Auswertung der Daten aus dem Moskauer Analyselabor mehr als «100 starke Fälle» von russischen Athleten entdeckt.

Der Schotte Craig Reedie ist Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE
Der Schotte Craig Reedie ist Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WADA werde diese Fälle mit Beweisen an die internationalen Sportverbände weiterleiten, die für Sanktionen zuständig sind.

Dies berichtete WADA-Präsident Craig Reedie auf der Session des Internationalen Olympischen Komitees.

Die WADA werde diese Fälle mit Beweisen an die internationalen Sportverbände weiterleiten, die für Sanktionen zuständig sind. Die WADA hat aber das Recht den Internationalen Sportgerichtshof CAS anzurufen, wenn Verbände Doping-Fälle nicht zu ihrer Zufriedenheit verfolgen.

Im Januar dieses Jahres waren Daten mit einem Volumen von 24 Terrabyte in Moskau gesichert worden, die Auskunft über jahrelang vertuschte Vergehen während des Doping-Skandals in Russland geben können. Zusätzlich wurden im April auch 2262 Doping-Proben in 4524 Fläschchen sichergestellt.

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