Zürcher SVP fordert Deutschtest vor der Einschulung

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Im Kanton Zürich sollen Kinder vor der Einschulung künftig einen Deutschtest ablegen müssen. Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen sollen zunächst in spezielle Klassen kommen. Dies fordert die SVP in einem Vorstoss im Kantonsrat.

Vor der Einschulung zum Deutschtest: Die Zürcher SVP fordert, dass Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen zuerst in eine spezielle Klasse kommen. (Symbolbild)
Vor der Einschulung zum Deutschtest: Die Zürcher SVP fordert, dass Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen zuerst in eine spezielle Klasse kommen. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Der Vorstoss ist Teil eines Vorstoss-Pakets zur Zuwanderung, welches die Partei demnächst im Zürcher Kantonsrat einreichen will. Mit den Vorstössen sollen die Folgen der «Zuwanderungskrise» im Kanton Zürich bekämpft werden, wie die SVP des Kantons Zürich am Montag mitteilte.

Zur Feststellung der Deutschkenntnisse fordert die Partei kantonal einheitliche Tests. Kinder, die das vorgegebene Niveau nicht erreichen, sollen speziellen Deutsch-als-Zweitsprache (DaZ) Regelklassen zugeteilt werden. Nach Erreichen des Mindestniveaus sollen sie in eine Regelklasse umgeteilt werden.

Im aktuellen System werden Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen den Regelklassen zugeteilt und erhalten ergänzend dazu DaZ-Unterricht.

Die SVP erhofft sich von der vorgeschlagenen Änderung, dass das Bildungsniveau in den Regelklassen steigt und die DaZ-Ressourcen wirksamer eingesetzt werden können.

Ein weiterer Vorstoss, den die Partei am Montag ankündigte, fordert, dass in der Kriminalstatistik nicht nur ausgewiesen wird, wie viele Ausländerinnen und Ausländer unter den Beschuldigten sind, sondern auch, wie viele Eingebürgerte.

Der dritte und letzte Vorstoss schliesslich will erreichen, dass für die Sitzzuteilung im Kantonsrat nicht die Zahl der Einwohnenden in den Wahlbezirken, sondern sie Zahl der Stimmberechtigten massgeblich ist.

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Kommentare

User #5326 (nicht angemeldet)

Ich denke das sind die richtigen Vorstösse und Massnahmen. Eine Frage des gesunden Menschenvestandes und der Vernunft. Das hätte man schon viel früher machen müssen.

User #1396 (nicht angemeldet)

Hoffentlich müssen die Gäste die Kurse selber bezahlen und nicht die Steuerzahler

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