Verkauf

Verkauf von Einweg-E-Zigaretten im Kanton Genf verboten

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Genève,

Genf verbietet den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten. Das Gesetz trat am Freitag nach fast einstimmiger Annahme des Grossen Rates mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Einweg-E-Zigaretten
Einweg-E-Zigaretten, sogenannte „Puff Bars“, die besonders bei Jugendlichen beliebt sind, werden in Genf künftig nicht mehr verkauft. (Symbolbild) - dpa

Einweg-E-Zigaretten werden in Genf künftig nicht mehr verkauft. Der Grosse Rat hat am Freitag ein entsprechendes Gesetz fast einstimmig verabschiedet, versehen mit einer Notstandsklausel und sofortiger Wirkung.

«Diese Produkte, die junge Menschen ansprechen sollen, sind eine Schande», sagte die SP-Grossrätin Jennifer Conti. Fast alle Abgeordneten des Kantonsparlaments verurteilten die schädlichen Auswirkungen von Puffs auf die öffentliche Gesundheit. Der Grosse Rat prangerte zudem die katastrophalen Auswirkungen dieser Einweg-E-Zigaretten auf die Umwelt an.

Die elektronischen Einwegzigaretten, auch «Vape» oder «Puff Bars» genannt, sind in der Schweiz seit etwa fünf Jahren erhältlich und insbesondere bei jungen Menschen beliebt.

Weitere Kantone folgen dem Verbot

Mehrere Kantone, darunter Wallis, Bern und Jura, haben bereits Verbote beschlossen. Ähnliche Vorstösse gibt es auch in den Kantonen Basel-Stadt, Tessin, Solothurn, Schaffhausen und Waadt.

Geplant ist auch ein landesweites Verbot. Bereits im Juni 2024 hatte der Nationalrat eine entsprechende Motion von Christophe Clivaz (Grüne/VS) mit deutlichem Mehr angenommen. Ein Jahr später folgte ihm der Ständerat.

Nun muss der Bundesrat das Tabakproduktegesetz so anpassen, dass «Puff Bars» in der Schweiz nicht mehr zum Verkauf angeboten werden dürfen. Aufladbare E-Zigaretten sollen vom Verbot ausgenommen sein.

Kommentare

User #2167 (nicht angemeldet)

Bravo!!! Aber da fehlen noch so einige Kantone denen alles recht egal ist, vor allem in der Ostschweiz besteht Handlungsbedarf (falls es für die betreffenden Politiker ein Fremdwort ist, es kommt von Handeln, also etwas tun).

User #3875 (nicht angemeldet)

Das soll noch einer verstehen. Aber die SP-Grossrätin Jennifer Conti und der Rest der SP,JUSoS und Grünen Politiker innen wollen Cannabis in der Schweiz legalisieren.

Weiterlesen

Vapes
36 Interaktionen
«Puff Bars»

MEHR IN POLITIK

Xi PUtin
3 Interaktionen
Erst Trump, nun Putin
Alex Haslimann (SVP)
2 Interaktionen
Zuger Kantonsrat
trump
1 Interaktionen
Jetzt doch
gaza
6 Interaktionen
Tel Aviv/Gaza

MEHR VERKAUF

fifa
1 Interaktionen
Los Angeles
Unicredit
1 Interaktionen
Mailand
1 Interaktionen
Arth SZ
1 Interaktionen
Heiden AR

MEHR AUS GENèVE

Stan the man
6 Interaktionen
In Genf
7 Interaktionen
Genf
-
262 Interaktionen
Kinderbilder im Netz
Coronavirus pandemie
22 Interaktionen
Experten warnen