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    Tessiner Regierung fördert die Ausbildung von Gesundheitspersonal

    Keystone-SDA
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    Bellinzona,

    Auszubildende des Gesundheitsbereiches sollen im Tessin finanzielle Beiträge erhalten. So will die Kantonsregierung die Pflege unterstützen.

    Tessin Gesundheitspersonal
    Die Tessiner Regierung stärkt ab 2024 die Ausbildung von heimischem Gesundheitspersonal. - sda

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ab 2024 sollen jährlich über fünf Millionen CHF in die Pflege-Ausbildung fliessen.
    • Das schreibt die Tessiner Regierung in einer Mitteilung.
    • Die Pandemie habe gezeigt, dass die Ausbildung in diesem Bereich gestärkt werden müsse.

    Die Tessiner Regierung will Auszubildende im Gesundheitsbereich mit einem finanziellen Beitrag unterstützen. Ausserdem sollen der Zugang zu Praktika vereinfacht und Gesundheitsfachleute länger im Beruf gehalten werden. Dies schreibt die Regierung in einer Mitteilung.

    Die Coronavirus-Pandemie habe gezeigt, dass die Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitsbereich dringend gestärkt werden müsse. Das sagte Raffaele De Rosa, Vorsteher des Tessiner Departements für Gesundheit und Soziales auf Anfrage von Keystone-SDA.

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    Auch in der Pflegebranche wird viel Personal gesucht. (Symbolbild) - Keystone

    «Wir müssen unsere Abhängigkeit vom Ausland verringern.» Insgesamt investiert die Tessiner Regierung ab 2024 jährlich knapp fünf bis sechseinhalb Millionen Franken in die Ausbildung von Gesundheitspersonal.

    Aussteigen verhindern und Rückkehrer animieren

    Konkret wendet die Tessiner Regierung ab 2024 jährlich eine Million Franken in Unterstützungsbeiträge von Auszubildenden auf, wie De Rosa erklärt. Damit solle der Lebensunterhalt von Personen in Ausbildung gesichert werden.

    Ausserdem sollen Spitäler und Arztpraxen für das Anbieten von Praktikumsplätzen eine finanzielle Anerkennung erhalten. Konkret soll die Anzahl Praktikumsplätze von 20'000 auf 32'000 erhöht werden, wie De Rosa präzisiert. Auch der administrative Aufwand soll verringert werden, und zwar durch die Schaffung einer neuen Plattform.

    Zudem wolle die Regierung mittels verschiedener Projekte das Aussteigen von Gesundheitsfachleuten aus ihrem Beruf verhindern. Sowie «Rückkehrer» zu einer Wiederaufnahme ihrer Arbeit animieren, wie es im Communiqué der Regierung heisst.

    Alle Massnahmen sind Teil des Aktionsplans «Pro San 2021-2024». Dieser werde zwischen 4,9 und 6,6 Millionen Franken jährlich kosten. Einen Teil davon werde möglicherweise der Bund tragen, heisst es abschliessend.

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