SVP

    SVP und EDU wollen bei Wahlen im Kanton Zug zusammenarbeiten

    Bei den Wahlen im Kanton Zug kommt es zu einem rechtsbürgerlichen Schulterschluss. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) und die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) haben am Freitag eine «strategische Kooperation» bekanntgegeben.

    Philip C. Brunner
    SVP-Präsident Zug Philip C. Brunner. (Archivaufnahme) - keystone

    Die Zuger Parteien stehen vor entscheidenden Monaten: Am «Super Sunday» vom 4. Oktober werden die kantonalen und kommunalen Behörden neu gewählt. Um das «liberal-konservative Wählerpotential» auszuschöpfen, würden SVP und EDU erstmals zusammenspannen, teilten die zwei Parteien am Freitag mit.

    EDU-Präsident Thomas John wird deswegen auf der SVP-Liste für den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug kandidieren. Dies soll alle Kräfte aus beiden Parteien zu einer weiteren Zusammenarbeit motivieren, hiess es in der Mitteilung.

    Mit der Allianz wollen die beiden Parteien Stimmenverluste im bürgerlichen Lager verhindern. Gerade in der Stadt Zug müsse der Bevölkerung eine «verlässliche Alternative zu den immer extremeren links-grünen Plänen unserer Mitbewerber» geboten werden, teilten SVP und EDU mit.

    Bei den Wahlen in den Kantonsrat, die nach dem doppelten Pukelsheim durchgeführt werden, tritt die EDU nicht an. Wie SVP-Präsident Philip C. Brunner gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte, ist eine Zusammenarbeit bei den eidgenössischen Wahlen 2027, etwa in Form einer Listenverbindung, möglich.

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