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    SVP stört sich an Klimazielen in Opernhaus-Eigentümerstrategie

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag die Eigentümerstrategie des Opernhauses genehmigt. Dagegen stimmte die SVP. Ihre Kritik: «Ambitionierte Klimaziele» gehörten nicht in eine Eigentümerstrategie.

    Der Kantonsrat genehmigte die Eigentümerstrategie des Opernhauses. (Archivbild)
    Der Kantonsrat genehmigte die Eigentümerstrategie des Opernhauses. (Archivbild) - KEYSTONE/TIL BUERGY

    Die SVP kritisierte nicht nur die aus ihrer Sicht zu ambitionierten Klimaziele, die ihrer Meinung nach nicht in eine Eigentümerstrategie gehörten, wie Roger Schmidinger (Urdorf) sagte. Sie bemängelte auch generell die hohen Kosten des Opernhauses.

    «Muss künstlerische Freiheit so viel kosten?», fragte Rochus Burtscher (SVP, Dietikon). In der neuen Eigentümerstrategie würden Kosten verursacht, die nichts mit dem Inhalt der Oper zu tun hätten, sagte Burtscher.

    Die Ratsmehrheit begrüsste die in der Strategie verankerten Vorgaben, die sie als «sinnvoll und zukunftsweisend» bezeichnete. Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) sagte, wenn Ziele wie etwa jene Klimaziele erreicht werden sollen, müssten diese dort verankert werden, wo der Kantonsrat auch Einfluss habe: in der Eigentümerstrategie.

    Kritik an Löhnen

    David Garcia Nuñez (AL, Zürich) kritisierte, dass die Opernhaus-Eigentümerstrategie im Bereich der Löhne «erstaunlich zurückhaltend» sei. «Wir erwarten mehr Mut und Verantwortung», sagte er. Die AL wolle nicht nur eine Kunst, die «ordentlich belebt», sondern Kunstschaffende, die «ordentlich leben können».

    Dazu sagte Regierungsrätin Fehr, dass das Opernhaus im Wesentlichen ein Handwerksbetrieb sei. Eine Mehrheit der 600 Mitarbeitenden seien Schreiner, Schneiderinnen oder Bühnenbauer. «Und diese Löhne sind nicht hoch», sagte Fehr. Hoch seien vor allem die «Star-Saläre».

    Fehr hob aber auch hervor, dass das Opernhaus eine starke Personalvertretung habe. «Das führt dazu, dass der Frage der Arbeitsbedingungen eine sehr hohe Aufmerksamkeit gewidmet wird», sagte Fehr. Die Tarifverträge seien «weit weg von luxuriös», aber laut der Regierungsrätin «besser als in der freien Szene».

    Kommentare

    User #5035 (nicht angemeldet)

    was meint marcel Strebel dazu?

    User #4146 (nicht angemeldet)

    Klimazile im Opernhaus? Werden jetzt die Bläser alle entlassen?

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