Stadt Biel stellt Weichen für Migros-Neubau in Madretsch
Das Wohn- und Geschäftshaus der Migros im Bieler Madretschquartier soll einem Ersatzneubau weichen. Die Bieler Stadtregierung hat am Dienstag die dafür nötige Teiländerung der baurechtlichen Grundordnung präsentiert.

Die Vorlage kommt am 4. Juni in den Stadtrat. Das letzte Wort hat die Stimmbevölkerung am 27. September.
Das Wohn- und Geschäftshaus an zentraler Lage stammt aus den 1970er-Jahren und gehört der Migros-Finanzkasse. Diese finanziert auch das Neubau-Projekt «Janus», welches das Zentrum rund um den Kreuzplatz aufwerten soll. Geplant ist ein Holz-Hybridbau mit Backsteinfassade. Die Zahl der Wohnungen steigt von 13 auf rund 90.
Im verglasten Erdgeschoss ziehen ein Migros-Supermarkt sowie weitere Läden ein, im ersten Obergeschoss Gewerberäume und Arztpraxen. Auf dem Sockelgeschoss entsteht eine öffentlich zugängliche Dachterrasse, die per Treppe mit dem Zionsweg verbunden wird. Dieser soll zur verkehrsberuhigten Begegnungszone werden.
Das Mobilitätskonzept setzt auf Fuss- und Veloverkehr: Ein breites Trottoir soll die Schulwege sichern, zudem entstehen über 300 Veloplätze. Die rund hundert Autoparkplätze werden in die bestehenden Untergeschosse verlegt.
Da das Projekt hohe ökologische Auflagen erfüllt, entfällt eine Mehrwertabgabe an die Stadt. Für Biel entstehen keine Kosten, wie der Botschaft ans Parlament entnommen werden kann.










