Regierung

Sechs Kandidaturen für fünf Sitze in der Obwaldner Regierung

Keystone-SDA Regional
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Obwalden,

Bis zum Eingabeschluss am Montag um 17 Uhr sind bei der Obwaldner Staatskanzlei sechs Bewerbungen für die fünf Regierungssitze eingegangen. Vier bisherige Mitglieder der Exekutive stellen sich zur Wiederwahl.

Der Obwaldner Regierungsrat wird ab 8. März anders zusammengesetzt sein. Daniel Wyler (SVP, zweiter von links) stellt sich nicht mehr zur Wahl.
Der Obwaldner Regierungsrat wird ab 8. März anders zusammengesetzt sein. Daniel Wyler (SVP, zweiter von links) stellt sich nicht mehr zur Wahl. - Keystone/URS FLUEELER

Am 8. März wählen die Obwaldner Stimmberechtigten ihre Regierung sowie den 55-köpfigen Kantonsrat.

Bekannt ist seit letztem Herbst, dass Landammann und Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler (SVP) nicht mehr antritt. Er war seit 2018 Mitglied der Exekutive und zuvor von 2011 bis 2018 im Kantonsparlament, wo er auch der SVP-Fraktion vorstand.

Die SVP will ihren Sitz mit Franziska Kathriner aus Stalden sichern. Die 54-jährige Treuhandexpertin ist seit 2024 im Kantonsrat und im Sarner Gemeinderat vertreten und arbeitet als Leiter-Stellvertreterin beim Steueramt des Kantons Nidwalden.

Die FDP möchte den Sitz in der Regierung zurückholen, den sie seit 2022 nicht mehr innehat. Kandidat ist Marius Küchler, 34 Jahre alt, Mitglied des Kantonsparlaments und Leiter Handel bei der Nidwaldner Kantonalbank.

Die übrigen bisherigen Regierungsratsmitglieder stellen sich erneut zur Wahl: Sicherheits- und Sozialdirektor Christoph Amstad (Mitte, seit 2016), Baudirektor Josef Hess (parteilos, seit 2017), Bildungs- und Kulturdirektor Christian Schäli (CSP, seit 2018) und Finanzdirektorin Cornelia Kaufmann-Hurschler (Mitte, seit 2022).

Gewählt wird im Majorzverfahren, ein allfälliger zweiter Wahlgang ist für den 12. April vorgesehen.

Neben der Regierung wählen die Stimmberechtigten auch den Kantonsrat. Grösste Fraktion ist die Mitte/GLP mit 21 Sitzen, gefolgt von SVP (13), FDP (11) und SP (6). Die CSP stellt vier Mitglieder und ist damit zu klein für eine Fraktion.

Im Nachbarkanton Nidwalden wären am gleichen Tag ebenfalls Regierungsratswahlen angesetzt gewesen. Da es für die sieben Sitze genau sieben Kandidaturen gab, wurde der gesamte Regierungsrat still gewählt. Am 8. März stehen in Nidwalden deshalb nur die Gesamterneuerungswahlen des 60-köpfigen Landrats an.

Kommentare

User #2320 (nicht angemeldet)

Alles Steuerbegünstiger . Lassen die anderen Kantone zahlen , was sie an billigen Steuern verschenken .

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