Ski

Schweizer Paar in New York: «Leute fahren im Central Park Ski»

Ein Wintersturm trifft die USA hart. Schweizer berichten aus verschiedenen Städten, wie sie die Schnee-Massen erleben. In New York wird Ski gefahren ...

schweizer new york
Die Schweizerin Defne (r.) und ihr Mann Jan berichten aus den Schnee-Massen von New York. - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • In den USA haben zahlreiche Staaten wegen Winter-Stürmen den Notstand ausgerufen.
  • Schweizer erzählen aus unterschiedlichen Städten, wie sie die Schnee-Massen erleben.
  • Defne und Jan konnten nicht nach Hause fliegen und «dürfen» nun einen Tag länger bleiben.

«Sie fahren hier Ski und Snowboard und rutschen auf Pappkartons den Hügel herunter. Der Central Park ist voller Leute.»

Die Schweizerin Defne ist mit ihrem Ehemann Jan für ein paar Tage nach New York gereist.

00:00 / 00:00

Die Videos von Jan und Defne zeigen: Pick-ups bleiben in den Strassen stecken, der Central Park war am Wochenende voll mit Leuten. - zVg

Dass im US-Bundesstaat wegen des extremen Winter-Sturms dazu aufgerufen wurde, zuhause zu bleiben, davon merkt das Paar nichts.

«Es sind viele Räumungsfahrzeuge auf den Strassen. Manche Einheimische fahren sogar weiter mit dem Velo durch den Schnee», sagt Defne zu Nau.ch.

new york
In New York beim Times Square wurde am Wochenende Ski gefahren. - keystone

Unfälle haben die beiden bisher noch nicht beobachtet. Sie zeigen aber Filmchen, wie sogar grösste Pick-ups in den Strassen stecken bleiben.

Flüge storniert – Jan und Defne «dürfen» länger in New York bleiben

Die beiden geniessen ihren Trip – trotz oder gerade wegen der Schnee-Massen umso mehr. Denn: «Wir haben sogar einen Tag extra gekriegt. Unsere Flüge wurden storniert ...»

Ihre Fünftages-Reise hätte eigentlich vom Donnerstag bis Montag dauern sollen. Landesweit wurden übers Wochenende über 15'000 Flüge gestrichen. Darunter auch der Rückflug von Defne und Jan.

«Jetzt können wir erst am Dienstag heimfliegen.» Ob die zusätzliche Hotel-Nacht übernommen wird, wissen die beiden noch nicht.

Schweizerin erlebt Hamster-Käufe in Brooklyn

Etwas weniger entspannt sieht Jasmin Berger* die Lage. Die Schweizerin arbeitet seit vielen Jahren in den USA und wohnt im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn.

«Ich stecke zu Hause fest», sagt sie zu Nau.ch.

«Unser Büro ist geschlossen. Wir müssen alle im Homeoffice arbeiten – wie in der Pandemie damals.» Man könne draussen kaum herumlaufen. «Weil es überall Schnee hat», schildert sie.

Jasmin zeigt Bilder aus dem Supermarkt vom Freitagabend. Es wurde gehamstert – viele Regale sind praktisch leer. Wer Früchte, Gemüse oder Brot wollte, hat Pech gehabt.

«Die Läden sind leer wie während Covid»

Die Nau.ch-Leserin Jessica Müller* wohnt in der US-Hauptstadt Washington. Bei ihr klingt es ähnlich: «Die Läden sind leer wie während Covid

Der Grund: «Alle, die können, machen Homeoffice. Neben Schnee hat es viel Eis auf den Strassen – ich verlasse das Haus nur, wenn ich muss.»

Und: «Wir hoffen alle, dass der Strom nicht ausfällt wie in anderen Teilen der USA. Das wäre mehr als ungemütlich.»

Schweizerin Natalie: «Als ich draussen war, merkte ich ...»

Nicht in ihrem Zuhause in Washington bleiben wollte hingegen die Schweizerin Natalie Meier*. «Beim Blick aus dem Fenster sah es nicht so schlimm aus. Deshalb entschieden wir uns für einen kalten Spaziergang.»

Doch: «Spätestens als ich draussen war, merkte ich, warum man besser zu Hause bleiben sollte», berichtet sie Nau.ch.

00:00 / 00:00

So sah es am Montagmorgen in Washington D.C. aus. - Nau.ch-Leserreporterin

Bilder und Videos von ihrem Spaziergang zeigen riesige Schneeberge. Unter dem Schnee sei es «sauglatt», so erlebt es Natalie.

Es bleibt eisig kalt – der Sturm zieht weiter

Der Nationale Wetterdienst warnt auch für die kommenden Tage vor eisigen Temperaturen. Damit verbunden: Eisregen und glatte Strassen. Im Verlauf des Tages zieht der Sturm von der Ostküste Richtung Atlantik weiter.

Von den heftigsten Winterstürmen der letzten Jahre war oder ist laut Behörden-Angaben die Hälfte der US-Bevölkerung betroffen. In mindestens 20 Bundes-Staaten wurde der Notstand ausgerufen, darunter auch in New York.

*Namen geändert

Kommentare

User #9728 (nicht angemeldet)

Luxy & Co.: Drohungen gegen Schweizer Politiker verbreiten Angst – das ist kein Aktivismus, das ist Einschüchterung. Wir wollen Frieden, Respekt und demokratische Debatten, nicht Gewalt oder Hetze. 🕊️✊

User #3965 (nicht angemeldet)

Wären diese Leute nur nach Australien gegangen, dort herrschen bis zu 50 Grad Celsius und alle suchen nach kühlen schattigen Plätzchen oder gehen ins erfrischende Nass.

Weiterlesen

Washington Winter-Sturm
45 Interaktionen
USA-Schnee-Chaos
40 Interaktionen
Washington
Wintersturm USA
1 Interaktionen
Notstand ausgerufen

MEHR IN NEWS

eu indien
1 Interaktionen
Neu-Delhi
Gold
1 Interaktionen
Neuer Allzeithoch
baden
7 Interaktionen
Wegen Babyboom

MEHR SKI

98 Interaktionen
Ski-WM
Gondel Skigebiet
Ski-Schock
Hermann Maier Star Challenge
4 Interaktionen
Janka-Bestzeit!
Magdalena Egger
8 Interaktionen
Sturz-Diagnose da

MEHR AUS USA

microsoft
Redmond
x
816 Interaktionen
Augenzeugin
Trump kanada zölle
17 Interaktionen
Handel
Natalie Portman
4 Interaktionen
Park City