Obwaldner Regierung will neue Trinkwasserkraftwerke fördern
Der Obwaldner Regierungsrat will Wasserversorgungen stärker beim Bau von Trinkwasserkraftwerken unterstützen. Laut einer am Montag verschickten Mitteilung plant er, 60 Prozent der Kosten für Machbarkeitsstudien und Projektierungen zu finanzieren.

Mit dem Förderprogramm soll das Potential der Trinkwasserkraft besser genutzt und die lokale Stromproduktion gefördert werden, teilte die Regierung in einem Communiqué mit.
Zusätzlich können Wasserversorgungen beim Bau einer Anlage Investitionsbeiträge oder die gleitende Marktprämie des Bundes beantragen. Damit sollen laut Mitteilung Projekte von der Prüfung bis zur Umsetzung finanziell unterstützt werden. Zwar fördere der Bund neue Wasserkraftprojekte seit 2025 stärker, Trinkwasserkraftwerke konnten laut der Regierung bisher nur bedingt davon profitieren.
Im Kanton Obwalden sind laut der Mitteilung derzeit 14 Trinkwasserkraftwerke in Betrieb. Sie produzieren jährlich rund fünf Gigawattstunden Strom. Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 1000 Haushalten.










