Freiburger Regierung will Strassentunnel in Flamatt vertieft prüfen
Der Freiburger Staatsrat beantragt beim Grossen Rat einen Studienkredit von 4,32 Millionen Franken. Mit dem Geld soll ein Strassentunnel in Flamatt vertieft geprüft werden. Er soll helfen, Staus in der Region zu bekämpfen.

Die Verkehrssituation im unteren Sensebezirk beschreibt der Freiburger Staatsrat in einer Mitteilung vom Freitag als «eine der grössten Herausforderungen der Region». Abhilfe schaffen soll ein Mobilitätsprojekt mit verschiedenen Massnahmen.
Kernstück ist der Chrummatt-Tunnel beim Autobahnanschluss Flamatt. Dazu kommen weitere Massnahmen wie die Förderung des öffentlichen Verkehrs und der Ausbau von Velo- und Fusswegen. Der 1150 Meter lange Tunnel zwischen Chrummatt und dem Anschluss Flamatt wird unter anderem durch einen Park-and-Ride-Standort beim Bahnhof Flamatt ergänzt.
Eine Machbarkeitsstudie hat bereits gezeigt, dass das Projekt technisch realisierbar ist, wie die kantonale Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt am Freitag mitteilte. Mit dem Studienkredit soll die Prüfung nun vertieft werden und beispielsweise auch Fragen zum Verkehr, zur Finanzierung und zur Umwelt miteinbeziehen.
Für den Kredit werden keine zusätzlichen Mittel beansprucht. Er wird durch die Umwidmung von Geldern aus einem zurückgestuften Projekt finanziert. Die Kosten für den Strassentunnel werden derzeit auf 69 bis 115 Millionen Franken geschätzt.










