Proteste in Frankreich und Deutschland gestartet – Zürich folgt

    Stephan Felder
    Stephan Felder

    Zürich,

    In ganz Europa gehen Tausende Menschen auf die Strasse. Wir halten im Liveticker auf dem Laufenden.

    Proteste
    In Deutschland, Frankreich und Zürich sind am Samstag Proteste angekündigt. - keystone

    Jugendproteste in Deutschland gestartet

    Jugendproteste in Deutschland gestartet

    In mehreren deutschen Städten sind am Samstagnachmittag die Jugendproteste angelaufen. In Berlin, Frankfurt, München, Leipzig und weiteren Städten versammelten sich jeweils mehrere Hundert Menschen. Die Kundgebungen verliefen zum Auftakt friedlich.

    Die Initiative «Gen Z regelt» hat in insgesamt 34 Städten zu Demonstrationen aufgerufen. Sie fordert mehr Geld für Schulen, Suchthilfe und Psychotherapie sowie Massnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten. Auch soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz stehen im Fokus.

    Eine Wehrpflicht und den Ausbau staatlicher Überwachung lehnt die Initiative ab.

    Bis 14 Uhr hatten online mehr als 182'100 Menschen ihre Teilnahme angekündigt. Die offiziell angemeldeten Teilnehmerzahlen liegen allerdings deutlich darunter. Wie viele Menschen tatsächlich demonstrieren, ist noch offen.

    Linksextreme rufen zu unbewilligter Demo in Zürich auf

    Auch in Zürich werden Ausschreitungen befürchtet. Linksextreme Gruppen haben zu einer unbewilligten Kundgebung im Zürcher Kreis 4 auf gerufen.

    Ausschreitungen
    Wird es am Abend in Zürich zu Ausschreitungen kommen? - keystone

    Der Aufruf wurde auf der Plattform «Barrikade.info» veröffentlicht und unter anderem von der Revolutionären Jugend Zürich über soziale Medien verbreitet. Treffpunkt soll um 22 Uhr sein, ein genauer Ort wurde nicht genannt.

    Mehr als 1.200 Kontrollen in Paris vor landesweiten Demos

    Die Polizei von Paris hat zu Beginn des Tages der landesweiten Proteste mehr als 1.200 Kontrollen in Bahnhöfen und der näheren Umgebung durchgeführt.

    Die präventiven Massnahmen dienen dazu, Personen zu erkennen, die gewalttätig werden und die öffentliche Ordnung stören wollen, teilte die Polizeipräfektur auf der Plattform X mit.

    Sie will verhindern, dass jemand Feuerwerkskörper, Stichwaffen oder andere verbotene gefährliche Gegenstände in die Demonstrationszüge mitbringt.

    Frankreich erwartet Hunderttausende bei neuen Protesten

    In Paris und anderen französischen Grossstädten formieren sich erneut grosse Demonstrationszüge gegen hohe Lebenshaltungskosten und für eine bessere Bildung. Zu den Kundgebungen aufgerufen haben die Gewerkschaften, Schüler- und Studentenorganisationen sowie die Gelbwesten-Bewegung.

    Polizisten
    Tausende Polizisten stehen in Frankreich am Samstag im Einsatz. - keystone

    Zu den Demonstrationszügen, die sich zumeist am frühen Nachmittag in Bewegung setzen, erwarten die Behörden, wie schon bei Kundgebungen am vergangenen Samstag, mehrere hunderttausend Teilnehmer.

    Kommentare

    User #8388 (nicht angemeldet)

    bin leider zu alt mit meinen fast 90 bald aber ich wünsche den demonstranten und jungen das beste endlich wehrt sich das volk mal

    User #5723 (nicht angemeldet)

    Ganz Europa mischt sich auf der ganzen Welt ein, sie flüchten von dem Chaos zuhause

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